Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleifen vb.
gleifen , vb. , abschrägen, mit gleifen versehen, zur basis ghlei- der wurzel ghel- ' glänzen, glatt sein ', s. Fick 3 4 , 148; Walde-Pokorny 1, 626 . zur sippe gehört auch glipfen ( s. d. ) und glibberig ( s. d. ); als starkes verbum nur einmal bezeugt und daher hinsichtlich seines alters fraglich trotz der formalen übereinstimmung mit norw. glîpa ' mit dem munde greifen, schlucken ' Torp 164 ( vgl. norw.-schwed. glîpa, -ar ' offen stehen '): das ( dach ) waz ze mase hoh genug daz ez den regen wol abtrug, ez waz nit ze leg ( flach ) noch vast abgliffen bei Laszberg liedersaal 1, 134 . im übri…