Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleicherweise adv.
gleicherweise , gleicherweis , adv. , adverbiale genetivverbindung, aus mhd. gelîcher wîse, das schon im späteren mhd. und dann in steigendem masze zusammengeschrieben erscheint. zum allgemeinen der auf -weise gebildeten adverbialkomposita vgl. Wilmanns gr. 2 , § 458, 1, über herleitung und formales verhältnis der -weis- und -weise- formen s. weise , f., teil 14, 1045 f. bis ins 17. jh. überwiegt die kürzere bildung, gelegentlich tritt sie, besonders im vers, noch im 19. jh. auf, so gleicherweis bei Rückert (1867) 2, 377 , Storm (1898) 5, 245 . ein einzelnes gleichweis, archaisierend für das 1…