Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewohnheitsrecht n.
gewohnheitsrecht , n. , jüngere zusammensetzung, die für die beiden richtungen, in denen der rechtsbegriff der gewohnheit erfaszt wird ( vgl. sp. 6548), zur verwendung kommt. 1 1) schon die lateinische sprache deckt ähnliche bedürfnisse mit verbindungen von consuetudo: consuetudinis autem jus esse putatur id, quod voluntate omnium sine lege vetustas comprobarit Cicero de invent. 2, 22 ( vgl. G. F. Puchta das gewohnheitsrecht 1, 50 ); vgl. Christianus Thomasius de jure consuetudinis et observantiae Halae 1690. vor allem geläufig ist die verbindung jus consuetudinarium. deutsche entsprechungen w…