Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewinner m., nomen agentis
gewinner , m., nomen agentis zu gewinnen ( s. d. ), das erst am ausgang der mittelhochdeutschen periode belegt ist, dem aber aus den ersten zeugnissen ein längeres vorleben zu erschlieszen ist. während die vom grundverbum ausgehende concurrenzform ( s. widarwinno Graff 1, 881 ) in engen bedeutungsgrenzen blieb und rasch verkümmerte ( vgl. winne Lexer 3, 910 ), ist gewinner von vornherein umfassend in seinem bedeutungsgehalt und wird namentlich auch im neuern stil durch die verwendungen des verbums immer wieder bereichert. die mehrfach versuchte concurrenz durch das part. praesens blieb ohne na…