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gewäsch

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gewäsch n.

Bd. 6, Sp. 5360
gewäsch, gewäsche, n. 11) das verbalsubstantiv zu waschen (s. d.) in der grundbedeutung von lavare beansprucht wenig beachtung: er ging hin und gewesche er nam, abiit ergo et lavit (Joh. 9, 7), mitteld. evangel. aus St. Paul bei Schönbach (Wiener sitzungsberichte 137) 111; gewasche, continual wasching Hilpert 1, 463b. andere, litterarische belege lassen sich nur erklären, wenn man den ungleich wichtigeren übertragenen gebrauch (s. unter 2) mit berücksichtigt: der kommt in ein gewäsche. rockenphilosophie 3, 3; schon seit drei tagen regnet es wieder unaufhörlich, und man riet mir ernstlich ab, mich unter solchen umständen in die gebirge zu vertiefen. aber ich dachte, ein ernster menschlicher wille wiege vor gott dem herrn schwerer als das gewäsch von einem paar commèren von wolken. Immermann blick ins Tirol (werke 10, s. 235). 22) um so ausgedehnter und ergiebiger ist dagegen die übertragene verwendung gewäsche = geschwätz, vgl.: gewäsch, vaniloquentia, nugae Gürtler 2, 74b. ähnl. Rädlein 381b. Aler 935a. Kirsch 180a. Steinbach 2, 947. Frisch 2, 279a; gewäsche, n., laverie (meton.) chiacchererie, ciarlerie, ciarle, conta-favole, massime di femine; geplauder, wäscherei, geschwätz etc. Kramer (1700) 2, 1262a; gewäsche ... a slabbering prating, prattling among gossiping women. teutsch-engl. lex. (1716) 770b; gewisch jewäsch = geschwätz. E. L. Fischer plattdeutsche mundart im Samlande 52. nach der allgemeinen erklärung wird diese verwendung von den unter 1) erwähnten verbalsubstantiv abgeleitet und aus übertragung erklärt. allerdings ist auch das verbum verhältnismäszig früh in entsprechender bedeutung belegt: von sinem (des lantgrafen Hermann v. Thüringen) tode ist manchir leie wan unde sage, daʒ iʒ beʒʒir ist geswegin wi her sin ende neme wanne daʒ man da von frevelichiu schrebe unde wusche. leben des heil. Ludwig s. 15 Rückert; horet zu alle gemeine, beide grosz und kleine; ir jungen und ir alde, horet zu also balde. und ir alten vlattertaschen, ir kunnet vil smetzen und waschen, und wo man icht wil beginnen, da wolt ir euch auch zudringen. spil v. d. besuchunge des grabes u. v. d. uferstendunge gotes, fundgruben 2, 298; die alten wiber ich lerne kebeln, swatzen und waschen. Alsfelder passionsspiel 438, vgl. auch 4531. auch für Luther liegen noch belege vor: die im thor sitzen, wasschen von mir, und in den zechen singet man von mir. psalm 69, 13 (in der ausgabe des alten testamentes von 1524 und 1525: es redten widder mich, die im thor sassen, ebenso im psalter deutsch von 1525 u. a.). ebenso Sirach 20, 21. doch die zeugnisse für diesen übertragenen gebrauch des verbums sind auf ein bestimmtes sprachgebiet beschränkt, während der des substantivs allgemeiner ist (es fragt sich auch, worauf Frisch seine bemerkung gründet: wegen des lauts, den die plaudernde mit dem maul machen, heist vulg. waschen auch plaudern, schwätzen, garrire, blaterare. 2, 424b). dazu scheint es manchmal fraglich, ob die bedeutungsgemeinschaft zwischen substantiv und verbum nicht erst secundär herbeigeführt ist: narr! macht mir itzo den kopf mit euerm gewäsche nicht warm. Weise kom. opern (der ärndtekranz) 3, 391; nu, nu, gnädiger herr, die weiber waschen, und nicht kluge leute, wie ich. ebenda; 'und ich habe stillgeschwiegen, wenn ihr mit der frau drüben euer gewäsch getrieben habt'. 'unser gewäsch' ... rief die gattin und setzte ihre kaffeetasse klirrend hin ... 'es zeigt wenig gefühl, Hummel, dasz du um eines todten hundes willen deine gattin und deine tochter als waschfrauen behandelst'. G. Freytag (verlorene handschr. (1, 11) 6, 196. andererseits ist auszer dem verbum auch das nomen agentis mit gleicher bedeutung aus demselben sprachkreise belegt, überraschender weise nicht als femininum, sondern im genus des masc.: wescher, schwätzer North. str. 4, 96, vgl. Rückert das leben des heil. Ludwig 111; wenn einer lang geredt, mus er nicht auch hören? mus denn ein wesscher imer recht haben. Luther Hiob 11, 2. Jer. 5, 13. Sirach 21, 37. für einen vergleich, der an die thätigkeit beim waschen anknüpft, scheint auch die stelle zu sprechen: vil mancher sagt und hât ein mûl, daʒ halt er niht in twanc ... sîn herze ist gein der gotheit fûl, er irret guot gesanc, sîn zunge glîch eim wescheblûl sie setzt in ûf ein affenbanc. meisterlieder der Colmarer handschr. nr. 96. Bartsch s. 434. ein bedeutungszusammenhang zwischen der thätigkeit des waschens, des wäschers und dem heutigen gebrauch von gewäsch im sinne von geschwätz ist also gesichert; er fuszt aber nur auf einem engeren sprachgebiet, und es ist nicht gewisz, ob er primärer oder secundärer art ist. nach allen diesen richtungen ist eine andere erklärung günstiger gestellt, die nicht an die function des nomen actionis, sondern an die sachbedeutung, an das collectiv, anknüpft. wir finden: gewäsch, gepflätsch von verschüttetem wasser, gewassch, gepleng van gestoort water. Kramer (Nürnberg 1719) 2, 96c. ähnl. Frisch 2, 279a; gewäsch, verschüttetes wasser, ... lavage. nouveau dict. d. pass. (1772) 2, 279a; das gewäsch (gwasch, gwesch) geschwemme, zu dünn ausgefallenes, z. b. brühe, bier. Schmeller 22, 1039. denn es ist in zahlreichen verwendungen viel weniger das anhaltende sprechen, das den charakterzug bildet, als das inhaltslose, seichte. zur form musz der bevorzugung der apokopierten form gewäsch gegen gewäsche beachtung geschenkt werden. die kürzere form überwiegt schon bei Luther (sprüche Sal. 27, 6. Jenaer ausgabe 5, 43b. 6, 43b. briefe 3, 83 u. a. gegen Weimarer ausgabe 9, 124. 20, 363) in solchem grade, dasz der bei ihm sonst beobachtete rhythmische wechsel zwischen kürzeren und volleren formen zur erklärung nicht ausreicht, zumal die andern verbalsubstantiva bei ihm (mit ausnahme von geschwätz) die vollere form begünstigen. auf die kürzere form beschränken sich Erasmus Alberus, H. Sachs, die fastnachtspiele, Fischart, Erasmus Francisci, Henisch, Duez. die volle form gewäsche ist auszer den wenigen belegen bei Luther zunächst nur bei Spangenberg und Opitz bezeugt, von da ab gewinnt sie für einige zeit die oberhand, so bei Fleming, Schoch, Kramer, Steinbach, Gellert, Lessing, Nicolai, Kosegarten, Hagedorn, Wieland. einige wenige zeugnisse für die kürzere form sind aus Lessing und Hagedorn anzumerken, bedeutsamer noch sind die schwankungen bei Herder (gewäsch 1, 385. 4, 164. 7, 387; gewäsche 1, 91. 5, 282. 7, 281) und Göthe (gewäsch 16, 24. 33, 117. 53, 193; briefe 2, 82. 103. 11, 149; gewäsche 1, 157. 40, 11. 33, 13). diese schwankungen sind theilweise von litterarischen strömungen beeinfluszt, vgl. gewäsch bei Lenz, Klinger (11, 119 gegen 150), Hölty, Lavater. theilweise beruhen sie aber auch auf rhythmischem gefühl, vgl. Göthe 1, 157. in der neueren litteratur herrscht durchweg die gekürzte form vor, vgl. gewäsch bei Schiller, Tieck, Grillparzer, E. M. Arndt, Hebbel, Moltke. 33) zum gebrauch ist hervorzuheben, dasz das wort auf den singular beschränkt ist. eine vereinzelte ausnahme bildet: blieb er ein narr vor sich, so möcht es noch geschehen, was uns nicht blasen macht, das kan ein andrer löschen, geht hin: ihr werdet ihn in wochen-stuben sehn; da kützelt er sein ohr mit richtenden gewäschen; von daraus rennt er flugs die halbe stadt herum, trägt schwachheits-mängel aus und bringt sie zu papiere. Günther (d. entlarvte Crispinus) ged. 501. 3@aa) unter den festen verbindungen mit verbis sind einzelne, die den charakter eines nomen actionis stärker ausprägen, während andere mehr der sachbedeutung zuführen. 3@a@aα) ausprägung eines nomen actionis. 3@a@a@11)) wan ir bethet, solt ir nicht vill gewesche treiben. Luther 9, 124 Weimar; ir vil der rockenstuben remen, do rucken ie zwei und zwei zusamen und spilen ein weil des kleinen genesch und treiben mangerlei gewesch mit worten uber ort geschliffen. spil v. d. vasnacht, s. fastnachtspiele 386, 3; es soll sich auch ein jung gesell selbst wol fürsehen, das er mit denen, so uuzüchtigs gewesche und geberden treiben, nicht viel zu thun habe. Spangenberg ehespiegel (1562) 132a; darnach sollen eltern auch darauff achtung geben, das sie ihre kinder an die ort nicht gehen lassen, da sie wissen, das keine zucht in heusern ist, und da die kinder, aus böser gewonheit, unzüchtig gewesch pflegen zu treibeu. ebenda; und die auszverschamten frösche haben hochzeit schon gemacht. treiben ihr koax-gewäsche von früh' an bisz in die nacht. P. Fleming geist. u. weltliche poemata (auf eines seiner besten freunde geburtstag) 419. zu der beliebten verbindung frösche — gewäsche vgl. 3)) (sp. 5362). 3@a@a@22)) allein das ist die grosse that des Witzeln, vil gewesch er fürt mit einem wort den grund nicht rhürt, man sehe alle sein bücher an. E. Alberus controfactur, da Jörg Witzel abgemalet ist Aa. 3@a@a@33)) ein schiltkrot sah zu wie die frösch inn eim weirpful han ir gewäsch und wie sie so ringfärtig waren, schwummen wohin sie wolten faren. Fischart ehezuchtbüchlein (1578) D 2b; diese, wenn sie auf der catheder stehen, oder unter ihren büchern stecken, oder auch ein politisches buch über das andere schreiben, wollen für gewaltige policiiweisen angesehen sein, werden auch offt, von vielen, dafür gehalten; wie der frosch, da er ein grosses gewäsch hören liesz, von den leuen in consideration gezogen, nachmals aber, da dieser ihn sahe, verachtet und mit füssen getreten ward. Erasmus Francisci lustige schaubühne 2, 559. zu dieser übertragung auf die thierwelt, die beim frosch noch durch den reim frösche, gewäsche unterstützt wird (vgl. auch sp. 5361. 5364), ist auch das folgende sprichwort in betracht zu ziehen: am gewäsch den gimpel, den segler am wimpel. Wander 1, 1650. 3@a@bβ) annäherung an sachbedeutung. 3@a@b@11)) weisz auch fast wohl, daz sich viel ärgern, und grosz gewäsch draus machen, dasz ir euer schwester tochter zu der ehe genomen habet. Luther briefe 3, 83 de Wette; und ist gewisz dasz unter 1000 gelehrten kaum 20 rechtschaffene leute gefunden werden, die von der antiquität und studiis politioribus, als von welchen doch herr Antonius und Leonhard am meisten handeln, und ein sehr grosses gewäsch machen, gar wenig oder wohl gar nichts verstehen. Heckel (Jenaer dissertation 1693); aber es (was uns begegnet ist) ist drumb nicht eben ein werk, davon viel plauderns und gewäsches zu machen sei. juncker Harnisch aus Fleckenland 304; ein gewäsch aus etwas machen, far canzone di qualche cose. Kramer (1700) 2, 1262a; der sophist Radowitz hat heute wieder sein trügerisches gewäsch gemacht, aus dem sich gar nichts ergiebt. nach und nach merken es doch die leute, was das für ein jämmerlicher bursch ist. Varnhagen tagebücher 6, 418. 3@a@b@22)) damit sie aber sich an mir rächen möchte, weil ich ihr wegen begangenen leichtfertigen stückgens die köstlichsten worte nicht sagen lassen, richtet sie ein abenteuerliches gewäsche unter den leuten ... an. der grosze klunkermütz (1671) 129. 3@bb) für den gebrauch namentlich der neueren sprache bleiben die verbindungen mit verbis jedoch ohne wesentliche bedeutung; viel wichtiger ist für die gliederung hier die frage, ob das substantiv mit oder ohne attribut, resp. eine entsprechende bestimmung, in den satz einbezogen wird. 3@b@aα) absoluter und relativer gebrauch. 3@b@a@11)) beim relativen gebrauch ist es die verbindung mit einem subjectiven genetiv, die dem substantiv den charakter eines nomen actionis aufprägt. 3@b@a@1@aa)) sie (die frau) sagt mir offt die warheit fein und list mir den kalender her. folgt ich ihr, mir oft nützer wer, ir und auch meinen kleinen kinden. doch lasz ich mich ir gwäsch nit binden, ich geh imer mein alte weisz. H. Sachs (d. losz man mit d. mumleten weib) 17, 148 Keller-Götze; ich habe zuweilen mit grosser verwunderung mit angehöret, wie offters ihrer zween oder mehr, nur umb ein eintzig wort sich wohl 3. oder 4. stunden, nicht ohne sonder gelächter oder verdrusz der anwesenden andern, dermassen herumb gekampelt, als wenn alle leibes macht daran gelegen were, ... und wenn sie ihr geschrei und gewäsche endlich mit mühe und arbeit zu ende bracht, hat unter ihnen keiner gewust, warumb er gestritten. Schoch comödie vom studentenleben 1, 1 Fabricius; ich hoffe also, man nimmt mit diesem wenigen vorlieb, oder, vielmehr, verzeiht's mir, um der freude willen, mein gewäsch nicht länger anzuhören. Bräker der arme mann im Tockenburg s. 136 Bülow; ich kam wol, wie es scheint, zum unglück auf die welt, weil mir der thoren maul so unerträglich fällt, dasz ich offt zweiffeln musz, wann ihr gewäsch mich kräncket, ob zeit und stunden dann so flüchtig, als man dencket. Hagedorn versuch einiger gedichte: der schwätzer (neudruck s. 45); 'von allem seinem gewäsche verstehe ich blos, dasz er mich gern von hier fort haben will, von welchem verlangen ich nun aber wieder den grund nicht einsehe' sagte der baron. Immermann 2, 51. 3@b@a@1@bb)) sagen sie mir aufrichtig, mein herr, klingt dieses nicht vollkommen, wie das gewäsche eines mannes, der sich gedrungen entschuldigt, und eigentlicb nicht weis, was er sagen soll. Lessing (5. brief an herrn P.) 53, 52; don Sylvio, dem das gewäsche des Pedrillo beschwerlich war, bediente sich des vorwandes, dasz er während der nachmittagshitze ein paar stunden ruhen möchte, um ihn zum schweigen zu bringen. Wieland (Sylvio v. Rosalva 5, 3) 12, 25; man nennt die verse seichter dichter, welche reimen, gereimte prose, wie aber soll man das gewäsche gleich seichter dichter nennen, welche nicht reimen. Lessing (d. neueste aus d. reich d. witzes, april 1751) 43, 399; bei gott! das war nicht das gewäsch eines narren — ich hab einen eid gethan, und werde mich meines kindes nicht erbarmen, bis ein Doria am boden zuckt. Schiller (Fiesko 1, 12) 3, 39. die weiterentwicklung dieser verbindungen vgl. unter c). 3@b@a@22)) der absolute gebrauch andererseits führt das substantiv in die reihe der abstracta über. 3@b@a@2@aa)) etliche leute meineten, er ... vermocht auff wenigst, ein halb latinisch schrifftlin zu machen ... aber nu sehen feind und freund, das sein ding gewesch ist. E. Alberus wider Jörg Witzeln G 8b; seine philosophie ist oft gewäsch, und falsches gewäsch. Biester an Bürger 17. 9. 1777; überall wird die poesie nachahmerin, und die theorie derselben schülerin der schönen künste, oder sie ist gewäsch, wie fast alle, die wir haben. Herder 4, 164; und nicht immer in einer form gelernt, die zum vorbilde der denkart des jünglings, zu seiner anwendung, weisheit und glückseligkeit diente: oft mit gezänk und gewäsch, verbrämt mit zoten und poszen, die für einen weisen, geschweige einen lehrer der jugend, nicht gehören. werke 11, s. 161 (briefe an Theophron 1); was durch ein testament dir etwan wird bescheiden, das mehre selber auch, gewäsche zu vermeiden. Opitz (Cato) 1, 311. 3@b@a@2@bb)) wenn wir gleich teglich schreien mit dem munde ich gleube, gleube, so ist es doch nur ein gewesche. Luther 20, 363 Weimar; die schlege des liebhabers meinens recht gut, aber das küssen des hassers ist ein gewessch. spr. Sal. 27, 6; das ist ein wind und gewäsch dass eine schand ist. Göthe briefe 2, s. 105; indessen ist diese schrift kein gewäsche, wie man sie unter diesem titel dem publico hat aus den händen raisonniren wollen. unter der nachlässigen weitschweifigkeit dieser briefe verkennt man die denkenden köpfe. (recension: über den wert einiger deutscher dichter) 33, 13; genug, auszerordentlich viel anerkennung und so, dasz ein vernünftiger mensch sich darüber freuen kann, kein gewäsch. Hebbel briefe 1, 195; was wird das für ein gewäsche werden? Lessing (der junge gelehrte 3, 15) 13, 361, ebenso 348; was für ein gewäsch, dass der könig Christian die beamten nicht ihres eides entbinden will. Moltke ges. schriften 6, 421; soll ich alles für aberwitz halten, was ich teutsch gedacht, soll ich alles für gewäsch halten, was ich teutsch geredet habe? E. M. Arndt geist der zeit 2, 435. 3@b@a@2@cc)) noch lange zeit nicht aber so kocht mir das blut in allen adern, wenn man hier und dar diesz und jenes, hinten und forn, unten und oben, ein langes, und ein breites von euch redet. ich bin biszweilen so gifftig, wenn ich das gewäsche von euch höre, dasz ich das wasser kaum halten kann. Stranitzky ollapatrida des durchgetriebenen Fuchsmundi (Wiener neudrucke 10) 328; mich verdriesst, dass ich nicht streiten mag mit dem gewäsch und geträtsch. Göthe briefe 2, 82; einer wollte mich erneuen, macht es schlecht: verzeih' mir gott ... ich verfluchte das gewäsche, rannte meinen alten lauf. (rechenschaft) 1, 157; sonderlich aber blewen sich etlich des adels mit solchem gewessch. Luther 12, 241 Weimar; miszbrauche meine geduld nicht länger, sagte don Sylvio, der von allem diesem gewäsche nichts begriff; erzähle mir ordentlich und von anfang an, was dir begegnet ist. Wieland (Sylvio v. Rosalva 4, 2) 1, 191; nimm dies gedicht zur hand! dies gedicht? dies gewäsch! das hätte doch eher noch einen sinn, wie wir des weitern sogleich darthun werden. nach einem kurzen gespräch ... treten plappernde bürger auf. blätter für litterarische unterhaltung (1840), nr. 208. 3@b@bβ) den breitesten raum nehmen die charakterisierenden attribute ein. 3@b@b@11)) sonderlich wenn meister klügel drüber kompt, der die heilige schrifft gar auswendig und auff dem negelin kan, der sihet es, aus grossem reichthum seines geists, fur eitel, faul, tod gewesche an. Luther vorrede auf die propheten, s. Bindseil 7, 335; nun kommt das mährchen vom hasen! (dessen anklage gegen Reineke) eitel leeres gewäsche. Göthe (Reineke fuchs 1) 40, 11; den steifen ernst, das wortgepränge verweist die Alster auf das land. du leeres gewäsche dem menschenwitz fehlt! o fahr in die frösche, nur uns nicht gequält. Hagedorn (die Alster) poet. werke 3, 125; verläumdet nicht, und spielt nicht die kokette, wird durch kein leer gewäsch entzückt. Hölty (an einen freund) 72; es ist nur ein gewäsche, ein blosses, eitles, purlauteres gewäsche, non sono che chiacchere, che ciancie. Kramer (1700) 2, 1262a; verlogen gewäsche, mendaciloquium. Kirsch corn. 2, 151a; dazu kam ein hofmeister, der in die familienverhältnisse genug eingeweiht war, um in das leerste gewäsch ein wort mit hineinwerfen zu können. Grillparzer (selbstbiographie) 19, 113; Bileam sei selbst die eselin gewesen, mit der er den dialog gehalten: 'wie kommts, dasz meine alte eselin plötzlich so scheu wird? mag sie sich nicht etwa gar einbilden, einen engel gottes zu sehen?' u. dgl. unstatthaftes kindisches gewäsch mehr. Herder werke 11, s. 169 (briefe an Theophron 2). 3@b@b@22)) sich zum volke herablassen, hat man geglaubt, heisse: gewisse wahrheiten (und meistens wahrheiten der religion) so leicht und faszlich vortragen, dasz sie der blödsinnigste aus dem volke verstehe. diese herablassung also hat man lediglich auf den verstand gezogen; und darüber an keine weitere herablassung zu dem stande gedacht, welche in einer täuschenden versetzung in die mancherlei umstände des volkes besteht. gleichwohl ist diese letztere herablassung von der beschaffenheit, dasz jene erstere von selbst daraus folgt; da hingegen jene erstere ohne diese letztere nichts als ein schales gewäsch ist, dem alle individuelle application fehlt. Lessing (brief an Gleim 22. 3. 72) 12, 352; alles übrige (in der schrift) ist flaches gewäsch, ohne einen einigen allgemeinen blick, ohne verstand, ohne kenntnisz, ohne laune. Göthe (die erleucht. zeiten) 33, 117; ein paar schriften, die guten, wirst du wohl gelesen haben, und das übrige ist langweiliges wiedergekautes gewäsch ex efficio. K. Lessing (an seinen bruder) bei G. E. Lessing 13, 620; der Deutsche, der wahre, anschauliche begriffe von den sch. k. zu fassen, theils nicht immer gelegenheit, theils auch immer einen härteren kopf hat, als Italiener und Grieche — für den ist nun Batteux ein mann! sein seichtes gewäsche, ohne beispiele, proben und anschauen, ist ihm statt anschauen, proben und beispiele. Herder werke 5, 282 (recensionen); das gespräch zwischen schüler und Mephistopheles ist eine von der haupthandlung ganz isolirte episode, in der einige wahre und isolirte bemerkungen in einem meere platten gewäsches ersäuft werden. Spaun (protestation gegen die Staelsche apotheose des göth. Faustus) litteraturdenkmäler 129, 18. 3@b@b@33)) da er in der vorrede seines unnützen gewesschs, welchs er ein schutzrede nennet, meine dreizehende proposition streiffet. Luther (wider Jacob Hostraten) 1, 61a Jena; obs wol ein gros, vielleicht auch ein unnütz gewessch bei etlichen angesehen wird. 5, 43b; wie sie jtzt alle bücher voll schmieren, und alle kirchen vol speien, mit solchem unnützen gewessche, das sie selbs nicht verstehen. 6, 43b; das heist Christus battologiam ein gewesch, unnutz geschwetz. 28, 78, 2 Weimar; unnütz gewesch, battologia, multiloquium. Henisch 1598; gewäsch, unnuotz gewäsch, n., un vain caquet, vain discours, babil, causerie. vani-loquentia, nugae, garullitas. Duez teutsch-lat.-franz. dict. (1664) 198a; ein unnützes gewäsche, nugae inanes. Steinbach 2, 947; ich lasse das unnütze und gernwitzige gewäsch weg, was nichts zur sache beiträgt. J. v. Sonnenfels briefe über die wienerische schaubühne (Wiener neudrucke 7, s. 252); was gut (an dem buche) ist, verliert sich unter einem unnöthigen gewäsche. Winckelmann (versuch einer allegorie 1) 2, 477; er hüte sich, dem leser durch unnöthige weitläufigkeit und unzeitiges gewäsche langweile zu machen. Wieland Lucian 4, 134. 3@b@b@44)) Semmelziege. alle nationen haben dergleichen (menschenfleisch zu essen) immer verabscheut, denn es ist zu unnatürlich. Leidgast. unnatürlich? dummes gewäsch! L. Tieck (leben u. thaten d. kleinen Thomas 2, 3) 5, 551; sei meinetwegen ganz ruhig, und glaube mir auf mein wort, es steht mit dem Merkur bei weitem nicht so übel als du dirs nach dem einfältigen gewäsche der H. vorstellen musztest. Wieland an Merck 127; dieses nonsensicalische gewäsche hat man beinahe so verworren, als es im original ist, zu einer probe stehen lassen wollen, von einer dem Shakespear sehr gewöhnlichen untugend, seine gedanken nur halb auszudruken. Wieland Shakespeare (Lear 5, 7) 1, 320 anm.; er mahlet einen rabulisten ab, dessen nichts bedeutendes gewäsche er verlacht. Lessing (3. brief an herrn P.) 53, 48. 3@b@b@55)) o pfui, das ist gewäsche, nichtssagendes gewäsche! Immermann (epigonen) 7, s. 241; siehst du nichts davon in diesen linien? siehst du nichts davon im urbilde — o freund, so ist jedes wort dieser schrift dir unerträgliches, unverstehbares gewäsch in einer fremden sprache. Lavater physiognom. fragmente 1, 209; ich solle ... mein leben selbst beschreiben; damit nicht ... irgend ein ... skribler aus windigen, und übel zusammen reimenden gerüchten, ein gallsüchtiges, kümmerlich zusammengestoppeltes gewäsche über mich zu markte brächte. Kosegarten rhapsodien 3, 144; du bist mir unausstehlich mit deinem schwimmenden, unzusammenhängenden gewäsche. Klinger theater 3, 283; Werther stiesz, für einen so hartverwundeten beinahe mit zu heftiger stimme, viel unzusammenhängendes garstiges gewäsche aus. Chr. Fr. Nicolai freuden des jungen Werthers (Kürschner bd. 72, s. 375); ja ich habe ihr vorgestammelt, was zu sagen ich ewigkeiten gebraucht haben würde und sie hat mein unzusammenhängendes gewäsch verstanden. R. Lenz der waldbruder 2, 1 (ebenda bd. 80, s. 189). 3@b@b@66)) das erbärmlichste gewäsch habe ich auf den kanzeln gehört. K. Ph. Moritz reisen eines Deutschen in England (d. litter. denkm. 126) s. 147; der verfasser hat einen niedrigen geist, da er uns hier ein pöbelhaftes gewäsche über die guten und bösen recensionen von seiner eignen entbehrlichen recension vorlegt. Herder (recension in der Königsberger zeitung) 1, 91; dieser untröstbare gatte setzt sich unter die leichen hin und stellt eine gemeinplatz-betrachtung über den tod an; das schändlichste gewäsche, das jemals ein jesuitenschüler in der rhetorischen classe als ein schulexercitium zu markte gebracht hat. Wieland (die bunkliade) suppl. 5, 121; ich war still und merkte nicht auf das, was er sagte, ja ich hatte ihm den rücken zugewendet. sobald als die bestie ihr ungefälliges gewäsch geendigt hatte, sagte der herzog zu mir. Göthe (Benvenuto Cellini cap. 5) 35, 193; ich speise bei dem grafen ... da tritt herein die übergnädige dame von S. ... mit ihrem herrn gemahl und wohlausgebrüteten gänslein tochter ... und wie mir die nation von herzen zuwider ist, wollte ich mich eben empfehlen, und wartete nur, bis der graf vom garstigen gewäsche frei wäre. (leiden des jungen Werthers) 16, 104; das ist alles garstiges gewäsch, was ich da von ihr sage, leidige abstraction, die nicht einen zug ihres selbst ausdrücken. 24. 3@b@b@77)) indessen war dieses schülerhafte rhetorische gewäsche ... die allgemeine mode in unsers autors zeit. Wieland Shakespeare (Richard II.) 5, 43 anm.; ich bin etliche jahre auf universitäten gewesen und habe das gelehrte gewäsche mit angehört. Gellert 2, 223; wer kritik gekostet hat, den ekelt das dogmatische gewäsche ... an. Kant 3, 295; das politische gewäsch ... über seine (des monarchen) regierung. Klinger 11, 119, 150; eine übersetzung des n. t. im sinn ihres geistes und in der fülle unsrer sprache! — aber freilich schön klaszisches gewäsch könnte sie nicht sein, denn auch die urschrift derselben ist nicht schön klaszisch. Herder (erläuterungen zum neuen testament 1775) 7, 387; das deutsche, schwerfällige, systematische, mit terminologie beladne, auf stelzen gehende, philosophisch-ästhetische gewäsche, — der auf dunstender kohlengluth aufgewärmte enthusiasmus, womit sie es nicht vergulden, sondern verkupfern — ist von allem deutschen gewäsche das unerträglichste für einen mann, der an klarheit gewöhnt ist. Klinger betrachtungen 1, 94; wider frau Schnips hat mir ein geistlicher ... ein langes, frommes passendes gewäsch zugeschickt. Boie an Bürger (1. 12. 1781); wogegen des albernen, oberwähnten präbendarii Sterne, mit so vielem prahlerischen wörterkram versprochene theorie von den knopflöchern, wahres kehricht und sentinisches gewäsch sein müszte. Lichtenberg vermischte schriften 3, 118; ein so altes, herrliches stück (Hamlet) mit aller seiner charakteristischen, rohen stärke aufgeführt, hätte doch, in dieser süszen zeit, wo auch hier die sprache der natur conventionell schönem gewäsch zu weichen anfängt, den fall zuweilen wieder einmal gebrochen. 228; der kunstrichter hält dies fast für nothwendig, und nennt es, ästhetisch gewäsch, wo immer gedanke vom ausdruck abgesondert, behandelt wird. Herder 1, 385; das Pariser gesellschaftliche gewäsch, die falschen, lügenhaften wendungen verführen ihn oft, wider besser wissen und gewissen, und auf einmal dringt seine bessere natur, sein groszer geist wieder durch. Göthe briefe 11, s. 149; um so lieber habe ich ihre erinnerungen, wegen des theoretisch-praktischen gewäsches genutzt und bei einigen stellen die schere wirken lassen. 10, s. 268; die einzige streitlose auskunft ist, zur quelle zu kehren, aus der jeder bach und jedes krüglein, vom bache geschöpft, ist: das ist, streitet nicht symbolisches und antisymbolisches gewäsche, wo norm und norm, und bürgerliche rechte und freiheit zu denken, in ewigen verwirrungen der gesichtspunkte bodenlos hadern werden, sondern erkläret, erhellet, erläutert die bibel. Herder (an prediger, fünfzehn provinzialblätter 1774) 7, 281. 3@b@b@88)) auch rühmende epitheta werden, ironisch gemeint, angefügt: so toll erhaben gewäsch in reimlos ametrischen zeilen, seh ich für verse nicht an, mir ist es rasende prosa. A. G. Kästner sinngedichte (Kürschner bd. 73, 114); Melboe, als der wolf gestern dein lamm stahl, ... in Abels heerde ging ich nun, dir ein anderes zu wählen. da hättest du nur hören sollen, was für kluges gewäsche mir der junge vormachte, von arbeit und mühe, warten und pflegen bei tag und nacht. Fr. Müller (Adams erstes erwachen) 1, 72. 3@cc) im dienste der charakterisierung steht auch die composition, zu der sich die unter b, α, 1)), b)) angeführten verbindungen weiter entwickeln. 3@c@aα) weibergewäsche Kramer (1700) 2, 1262a. ähnl. Ludwig 770b. Bayer 290b. Aler 935b; 'weibergewäsch!' murmelte er. 'siebzehn jahre fort; der kommt nicht wieder.' Th. Storm (Hans und Heinz Kirch) werke 6, 35; sollten manche berühmte magistri nostri zu unserer zeit ihre vorlesungen herausgeben oder sie ihnen entwandt werden, welch dürftiges knabengewäsch bekämen wir oft zu lesen! Herder (recensionen und kleine schriften) 9, s. 427; wo kann ich auch nur die erste ode mit dem kindergewäsche durchkommen? werke 5, 305 (recensionen); wer in gedichten den krieg mir erklärt, dem soll es verziehn sein; doch blos ekel erregt kritisches ammengewäsch. Platen (verächtliche ohnmacht) 2, 293. 3@c@bβ) dann aber weiszt du nicht, was als erfindung rühmen uns romantiker: histörchen, abentheuer, plattes volksgewäsch, statt folgerechten gegenstands entwickelung. Platen (d. romant. Oedipus 5) 4, 185; (ein stadt-gewäsche), weibergewäsche, comtefavole del popolo ò novelle de vicchie. M. Kramer (1700) 2, 1262a; ein niederträchtiger, neidischer mensch hat hier, bei gelegenheit einer vorlesung, wirklich gebrauch davon gemacht (hat verse vorgetragen, die gestrichen waren) und mich in ein abscheuliches stadtgewäsch verwickelt. Platen (an G. Schwab 1. 4. 1826) 6, 272; unsre recensenten fahren hoch daher, wenn sie nicht brückengewäsch, und statt bücher, bogen lesen sollen; ich schreibe aber für keine recensenten. Herder (erläuterungen zum neuen testament) 7, 351; wie will er lieber hungern, ja verhungern und umkommen, ehe er ihren löblichen weg einschlage und sich durch ein unsinniges kathedergewäsch sein brot erstehle! (denkmahl Johann Winkelmanns 1777) 8, s. 443. 3@c@gγ) oder wird sie (die nachwelt) glauben, dasz die deutsche sprache ein so niedriges, haberechtiges, lästerndes zänkergewäsch gewesen — als in den gelehrten anzeigeblättern erscheint. Jahn deutsches volkstum (8, 1) 376; liesz (sic!) Johannes im verfolg und suche die sprache in den quellen, die so reichlich fliessen: verachten wirst du die marktbude von elendem naturalismus und proselytengewäsch, in die man die worte Jesus und der apostel, als der hirn- und herzlosesten jesuiten und miszionäre auflöset. Herder (erläuterungen zum neuen testament 1775) 7, 411; seine kenntnisz der geschichte ist wickelwackel und seine kritik kikelkakel, coteriengewäsch der salons nach ausgestandener oper oder nach einem concert, wie wir es täglich vernehmen. Zelter an Göthe, briefw. 6, 174. 3@c@dδ) er (E. Schlegels erster theatral. versuch) enthält das kalteste, langweiligste alltagsgewäsche, das nur immer in dem hause eines Meisznischen pelzhändlers vorfallen kann. Lessing (Hamb. dramaturgie, stück 52) 93, 403; wir wollen den innern frieden der höher ist als alles kriegs und friedens gewäsche zu erhalten suchen. Göthe briefe 10, s. 249; dies ist auch die geschichte der kunst bei allen völkern. vom himmel entsprang sie: ehrfurcht, liebe, ein funke der götter brachte sie hinunter, schuf ihr irrdische form an, und erhielt sie einige, wiewohl kurze zeit lebend. nun ward sie abgötterei, sodann kunst, sodann handwerk, und endlich, die grundsuppe von allem, kennerei, trödelkram und kunstgewäsche. Herder (plastik) 8, s. 79; nicht bald hat mich eine arbeit so angeekelt, ja ich treffe gar den rechten ton nicht. halb ohnmächtig, halb demütig, halb stilisiert, halb aktengewäsch. Grillparzer tagebücher 122.
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Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GewäschDas

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Das Gewäsch , des — es, Mz . selten, die — e . 1) Das Waschen, d. h. das Plaudern, Schwatzen auf eine unnütze Art; ohne …

  2. modern
    Dialekt
    Gewäsch

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Gewäsch [Kwæ Steinb. ; Kwa Dü. ; Kəwæ Str. ; Kəwá Hf. ] n. 1. verächtl. oder scheltend für unordentliches Waschen od…

  3. Sprichwörter
    Gewäsch

    Wander (Sprichwörter)

    Gewäsch Am Gewäsch den Gimpel, den Segler am Wimpel.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gewaesch

5 Bildungen · 2 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gewaesch

ge- + waesch

gewaesch leitet sich vom Lemma waesch ab mit Präfix ge-.

gewaesch‑ als Erstglied (2 von 2)

gewäsche

FWB

1. ›Gewäsche, Geschwätz, Gequatsche, gehaltloses Gerede‹; mit Tendenz zu ›spitzzüngige, üble Nachrede‹.; 2. ›Abreibung, Tracht Prügel‹.

gewäschig

DWB

gewäschig , adj. , abgeleitet von gewäsche in der übertragenen bedeutung. 1 1) vom anfang des 17. bis zum ende des 18. jahrh. wird das adjec…

gewaesch als Zweitglied (1 von 1)

Ableitungen von gewaesch (2 von 2)

Gewäsche

Pfeifer_etym

Gewäsch(e) n. ‘das Waschen’, Verbalabstraktum (15. Jh.) zu waschen (s. d.), heute noch in übertragenenem Sinne ‘dummes Gerede’ im Anschluß a…

ung(e)wäschen

ElsWB

ung(e)wäsche n ungewaschen, ohne gewaschen zu sein. Dër Drëckkäfer ge h t alle Taj u. i n d Schuel Su. Dü. Bf. Str. K. Z. Han. W.