Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geradsinn m.
geradsinn , m. was gerader sinn ( sp. 3549 f. ), der immer seinen geraden weg geht, sowol die unbeugsam rechtschaffene, aufrichtige, oder selbstbewuszte denk- und handlungsweise: er zeigte in jedem begegnisz, das sein herz ansprach, einen unbestechlichen geradsinn. Pestalozzi 11, 59 ; der gerad- und rechtsinn. Göthe 49, 180 ; ein unerreichbares beispiel von geradsinn, menschenverstand, scharfblick, durchblick. 33, 179; fürchterlich ist euer gradsinn. Herder 5, 153 ( Cid 42); und nicht ein schauspiel blosz, es gieng von herzen, denn ihr geradsinn haszt der lüge zwang. Schiller XIV, 95 ( braut v…