Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geradehin
geradehin , adverb., s. gerad 3, g, ε . 1 1) in gerader richtung: geradehin seines weges gehen. 2 2) schlicht und einfach: nicht in zierlicher und geblümter rede, sondern gerade hin und wie mir die worte in den mund kommen. Claudius (1835) 5, 50 . 3 3) schlechtweg, durchaus, s. geradezu : der widerstreit, der die welt bewegt, tritt in dem könige hervor, der nicht geradehin unrecht hat indem er ein strenges gebot eben gegen den richtet, der seine vaterstadt feindselig überzogen hat. Ranke weltgesch. 1, 2, 526 ; denn ich bin auch kein thor, redlichen vortheil geradhin abzuweisen. Tieck 3, 78 . 4…