Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 7 in 5 Wb.
- Sprachstufen
- 4 von 16
- Verweise rein
- 9
- Verweise raus
- 8
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschgenôtadv.
Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege
ge-nôte , ge-nôt , gnôte adv. BMZ enge. einem g. tuon, würken ihn bedrängen Mar. Kreuzf. ; dringlich, angelegentlich, un…
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1200–1600
Mittelniederdeutschgenôtm.
Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg
genôt , genôte , nôt , m. , Genosse, Gefährte; Standesgenosse mîn (ge)n., meinesgleichen (auch von Frauen in dieser Form…
-
15.–20. Jh.
Neuhochdeutschgenotadv.
Grimm (DWB, 1854–1961)
genot , adv. , eifrig, angelegentlich, schnell u. ä., ein altes wort, das in oberd. mundarten erhalten ist: ahd. ginôto,…
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modern
DialektGenotm.
Mecklenburgisches Wb.
Genot m. a. Spr. Genosse, bes. Standesgenosse: 'were ok dat iemant umme rof beklaghet worde, de scal sick weren sulf dry…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit genot
24 Bildungen · 13 Erstglied · 7 Zweitglied · 4 Ableitungen
Ableitung von genot
ge- + not
genot leitet sich vom Lemma not ab mit Präfix ge-.
genot‑ als Erstglied (13 von 13)
genôtec
BMZ
genôtec adj. was genœte. eifrig beflissen. des was dâ vil genôtic diu alte Gêrlint, wie si daʒ rechen möhte Gudr. 737,1.
genôten
MNWB
genôten , swv. , refl. sik gen. c. D. p. sich jem. gesellen, sich jem. gleichstellen.
genotian
KöblerAe
genotian , sw. V. (2) nhd. nutzen, ausfüllen, genießen Vw.: s. fore- E.: s. ge-, notian L.: Hall/Meritt 252, Obst/Schleburg 318b
genôtich
MNWB
° ~genôtich, adj. , s. ° mēdelükkich. —
genôtigen
FindeB
* genôtigen swv. s.v.a. nôtegen Pilgerf.
genôtinne
MNWB
genôtinne , nôtinne , f. , Genossin; Standesgenossin; Ehegenossin, Gattin.
genotip
LDWB1
genotip [ge·no·tịp] m. (-s) ‹biol› Erbmasse f.
Genotoponym
FiloSlov
Genotoponym , n генотопоним , м
Genotten
Meyers
Genotten , s. Genettenfelle .
genôtunge
Lexer
ge-nôtunge stf. ib. angaria Sum.
Genotyp
FiloSlov
Genotyp , m генотип , м
genotypisch
FiloSlov
genotypisch , adj генотипический , п
genôtzogen
Lexer
ge-nôt-zogen swv. gewalttätig behandeln, notzüchtigen. wie mohte si mîn neve genôtzogen? Reinh. 1390.
‑genot als Zweitglied (7 von 7)
börger(s) (ge)nôt
MNWB
börger(s) (ge)nôt , m. , Bürger, Einwohner .
borch(ge)nôt
MNWB
borch(ge)nôt , m. , Mitglied der Burgbesatzung .
bund(e)s(ge)nôt
MNWB
bund(e)s(ge)nôt , bunt- , m. , Bundesgenosse .
bunt(ge)nôt
MNWB
bunt(ge)nôt , bundes- , m. , Bundesgenosse.
Hugenot
Wander
Hugenot Er frisst todte Hugenotten in Pasteten. – Fischart. Nach dem Geschichtschreiber Thuanus (d.i. Jaques Auguste de Thou, geboren 1553 z…
swetgenôt
MNWB
swetgenôt , -genôte s. ° swettenôt.
ungenôt
BMZ
ungenôt adj. part. freiwillig, ungezwungen, ungenöthigt. daʒ ir iuch selben woldet hân ertœtet... bîtet eine wîle noch: jâ kumt iu wol ungen…
Ableitungen von genot (4 von 4)
gegenôte
Lexer
gegenôte stf. BMZ gegend, landschaft Lampr. Livl. Roth denkm. 60,170. Pass. K. 355,55. Jer. 56 b . 63 a . 68 d . 89 c u. oft, Evang. 257 a .…
gênôte
Lexer
gênôte stf. s. gegenôte.
ungenôt
BMZ
ungenôt adj. part. freiwillig, ungezwungen, ungenöthigt. daʒ ir iuch selben woldet hân ertœtet... bîtet eine wîle noch: jâ kumt iu wol ungen…
ungenôte
Lexer
un-genôte adv. der ungenôte liuget Ulr. Wh. 172 d ;