Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemahlin f.
gemahlin , f. gattin, fem. zu gemahl; die ältere form dafür ist gemahl f., auch n. und selbst m. ( s. dort ). 1 1) den umlaut, der ihm heute fehlt, wie gattin, hatte es doch ursprünglich: sponsa, ein vertrute, gemehelin. Dief. 548 b aus Melber, in einer andern ausg. y 5 a doch schon ein vertruwete gemahelin, auch sponsa Christi est Maria, ein gemahelin Christo vertruwet umb die ewig ee; also noch nicht gattin, sondern noch in der ursprünglichen bedeutung, verlobte, braut ( s. gemahl 1, b ); es ist übrigens lange selten, eigentlich ungebräuchlich, denn gemahl galt mit vom weibe, theils als f. t…