Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelstern
gelstern , ein wort verschiedner bed. und verschiedner herkunft, doch auf éinen stamm zurückgehend. 1 1) bair. ' heulen, schreien dasz es gellt ' Schm. 2, 40 , mit beleg aus dem 16. jh.: ward überal ein grosz klagen, gelstern, schreyen, jammern. Avent. chron. auch md. im nordosten im 14. 15 . jh.: so sy ( die heilige Dorothea ) im kindilbette lag, so hatte sy seldin gemach .. von des kindes gelstern und schryen. scr. rer. pruss. 2, 222. der anschlusz an gellen, den Schmeller andeutet, wird vermittelt durch bair. österr. galst ( s. d. ), schall, echo, dazu mhd. ein adj. gelster laut schallend, …