Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelöbnis n. f.
gelöbnis , n. f. gelübde, feierliche zusage. 1 1) erst seit dem 15. jh.: promissio, gelobenisse Dief. 464 b ( nd. lofnisse das., als f. mnd. wb. 2, 738 b ); von sulchis vorschribenisz unde gelobnisz wegen. Zeitzer copialb. 15. jh. 146 a , gelobenisz 276 a ( Bech ). im 17. jh.: gelöbnus macht schuldig. Henisch 1461 ; von der braut, verlöbnis ( vergl. u. 2): gelöbnus, hinschweren, sponsalia. das.; auf der armen braut gelöbnus trinket der schenk erst ( zuerst ); gelöbnüs, angelöbnüs, handgelöbnüs Stieler 1172 . es ist noch geläufig ( bei Adelung nur als oberd. für gelübde), wenigstens in höherem …