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Gelöbnis

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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5 in 5 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Gelöbnis

Gelöbnis

loben Vb. ‘(vor anderen) anerkennend hervorheben, rühmen’, ahd. lobōn, lobēn ‘anerkennen, rühmen, verherrlichen, preisen’ (8. Jh.), mhd. loben, auch ‘feierlich versprechen, geloben’, asächs. loƀon ‘preisen’, mnd. mnl. lōven, nl. loven, aengl. lofian, anord. lofa, schwed. lova, germ. *lubōn ‘preisen, rühmen’. Weitere Beziehungen sind ungewiß. – Lob n. ‘Anerkennung’, ahd. lob (um 800), mhd. lop ‘Preis, Lobpreisung’, asächs. mnd. mnl. nl. aengl. anord. lof, schwed. lov. geloben Vb. ‘feierlich versprechen’, ahd. gilobōn ‘preisen, billigen’ (9. Jh.), mhd. geloben ‘preisen, versprechen’, mnd. gelōven; Gelöbnis n. ‘feierliches Versprechen’ (15. Jh.). verloben Vb. ‘zur Ehe versprechen’, mhd. verloben ‘übermäßig loben, feierlich versprechen, zur Ehe versprechen, geloben, etw. nicht zu tun, aufgeben, verzichten’; Verlöbnis n. ‘Eheversprechen’ (15. Jh.); Verlobung f. ‘Eheversprechen’ (17. Jh.), zuvor allgemein ‘Versprechen, Gelöbnis’ (16. Jh.). löblich Adj. ‘lobenswert’, ahd. lob(a)līh (9. Jh.), mhd. lobelich ‘rühmlich, feierlich, zum Lob gereichend’. belobigen Vb. ‘eine Anerkennung aussprechen, auszeichnen’ (19. Jh.), Weiterbildung zu mhd. nhd. beloben.
1161 Zeichen · 60 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gelöbnisn. f.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    gelöbnis , n. f. gelübde, feierliche zusage. 1 1) erst seit dem 15. jh.: promissio, gelobenisse Dief. 464 b ( nd. lofnis…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gelöbnis

    Goethe-Wörterbuch

    Gelöbnis -ß feierl (Treue-)Versprechen 52,273,5 ThS VI 12 → Angelöbnis Handgelöbnis Syn Gelübde Versprechen Dorothea Wei…

  3. Spezial
    Gelöbnis

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|löb|nis n. (-ses,-se) u (us) m. , impormetüda (-des) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geloebnis

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Ableitung von geloebnis 2 Analysen

ge- + lob + -nis

geloebnis leitet sich vom Lemma lob ab mit Präfix ge-, mit Suffix -nis, mit Umlaut-Wechsel.

Alternativen: gelob+-nis

Keine Komposita gefunden — geloebnis kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.