Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geizig
geizig , gierig, mhd. gîtic, aber einzeln auch schon gîzic ( s. u. 1, a und geiz 1, a ), wie umgekehrt auch noch nhd. geitic ( s. d. ), auch noch bei Luther anfangs und oberd. noch jetzt. 1 1) gierig beim essen und trinken, gierig verzehrend, die eigentliche bed. ( s. geiz 2, a, geitig 1). 1@a a) in eigentlichem sinne; md. gîzig, im 14. jh.: adir ( aber ) der menschliche grat der kan nimmir werden sat ( wie doch die thiere ), he jait iʒ alliʒ durch den bûch durch sînen gîzcigen slûch. Haupt 17, 321, 10 ; ô du gîzcigir slunt und du hungerigir munt! v. 23 ; vom blutdurst der feinde ( eig. ganz e…