Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geizen
geizen , geiz üben, mhd. gîzen, d. i. gîtsen ( s. u. geiz 1, c ), eig. gîtesen, ahd. anzunehmen gîtisôn; vergl. das einfache geiten, mhd. gîten. 1 1) zu geiz als sinnliche gier ( s. geiz 2): fressender oder geytzender, helliens, avide comedens. voc. th. 1482 i 2 b ; vgl. geiz 2, b, heiszhunger. 2 2) zu geiz als gier überhaupt ( s. geiz 3. 4), besonders nach geld und gut gierig trachten. 2@a a) bloszes geizen, wie mhd. gîtsen Walth. 33, 16 : geitzen, zu sich scharren. Luther der 112 . psalm 152 6 a ij b ; burger geitzet, adel kratzt ( scharrt ). wider Hans Worst k 3 a ; das ist nicht die ( rech…