Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gehässig
gehässig , weiterbildung von gehasz ( s. d. ), mhd. gehaʒ, für das später auch schon einzeln gehaʒʒic, geheʒʒic Lexer 1, 785 erscheint. s. auch hässig . 1 1) ursprünglich hassend, feindlich gesinnt: lividus, gehessigk. Dief. 334 b , invidus gehessig 307 b , invidiosus voc. inc. t. g 3 a ; gehässig, schnöd, unfreundlich, feindselig. Henisch 1425. 1@a a) mit dat., einem gehässig, wie feind: das ich ir bin so ghässig worden. Gengenbach gouchm. 1155 ; darumb lasset euch nit frembd bedunken, wo euch Reinhart so gehessig ist. Aimon A j; darumb mögen wir jenen nit gehessig sein. V iiij, sie nicht has…