Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gaukelei f.
gaukelei , f. das thun eines gauklers, gaukelpossen, gaukelwerk. 1 1) die wörterb. geben es erst seit dem 17. 18. jh., Henisch, M. Krämer, Rädlein u. s. w., während vorher dort gauklerei dafür steht; aber schon im 16. jh. md. ( vgl. 2): das man greife, wie der Zwingel mit gaukelei umbgehet. Luther 3, 466 b , vgl. bei Dietz 2, 13 b , er hats aber öfter mit umlaut, s. 3; behendigkeit ist keine gaukelei. Henisch 1373, 59 , Steinbach 1, 563 , zauberei; ein comœdiant, stihlt er einem anderen nicht sein gelt und gute zeit ab? in dem durch seine memori und gaukelei er sich sehen läszet? Philander 164…