Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gattin f.
gattin , f. uxor, ein wort neuerer bildung, wol erst aus dem 18. jh., vorher und noch nachher oft durch gatte mit vertreten ( s. dort II, 3). es fehlt selbst noch bei Frisch, erst bei Adelung verzeichnet als der edlern schreibart angehörig statt der gatte, ehegatte. doch schon im anfang des jh., aber nur dichterisch oder in gehobner prosa, und noch in der alten bed. von gatte gleich genosse, genossin ( s. DWB gatte II, 3, a ): die gattin deiner eh, die mich als mutter liebt. Günther 661 ( neujahrswunsch an s. vater ), von seiner stiefmutter; ihr gemahl aber ( verlor an ihr ) eine keusche ehe-g…