Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
garsthammel m.
garsthammel , m. unflätiger mensch. 1 1) von unreinem wesen überhaupt, äuszerlich und innerlich: ein unflat, garsthamel und sawschelm. Melander jocos. 2, 25 ; man findet manchen unfletigen schelmen und garsthamel. 2, 36; weg flucher, lästermund, nachtschwärmer, lügener, garsthammel, geiler hund, wo zarte kinder sind! Rachel 4, 40 ( kinderzucht ). noch in Ostpreuszen Hennig 80 , in Pommern garsthamel, ein scheltwort auf unflätige, besudelte leute Dähnert plattd. wb. 143 a , in Posen, besonders von kindern Bernd 71 . 2 2) besonders von unflätigem wesen in bezug auf frauen und frauenliebe ( so sc…