Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gappen
gappen , md. gleich hd. gaffen ( s. d. ), nd. gapen. 1 1) den mund aufsperren: ein gelehrter mann, als ein anderer viel böse wort gegen ihm ausgosze, und einer ihn vermahnete, dasz er sich gegen denselben setzen solt, sagt: ich mag ( d. i. kann ) wol gegen ihn gappen, aber nicht mit ihm zanken. Weidners Zinkgref 3, 203 , bin mit disputieren ihm nicht gewachsen, kann höchstens so thun, wie z. b. ein feiger hund mit gaffendem maule im kampfe mit einem andern, s. u. gaffen II, 1, b dieses maulaufsperren als bloszes drohen. Noch jetzt nass. gappen gähnen Kehrein 151 , auch in Aachen ' gähnen, gaff…