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¹Fut

mhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

¹Fut

Bd. 2, Sp. 979
¹Fut f.(n.) [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Mark Arn, verstr. bes. Münsterl Hellweg KSauerl] 1. After, Darmausgang; Gesäßspalte [bes. Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Mark Arn]. — Ra.: De Fuet bedraigen sich erbrechen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). In de Fuet krūpen untertänig, schmeichlerisch sein (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor SCHLEEF). Hä frouget einem dän Köttel ut dä Fott er will alles wissen, fragt nach jeder Kleinigkeit (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WattenscheidWa || ähnl. mehrf.). Hei hiät de Fuett tauknippen er ist gestorben (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ErgsteEr || mehrf.). Hä hiett guet drieten, hä hiett de Fuett bi sick er hat alles, was er wünscht (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Dat Fell es em te kuert; wann dä Fott taugäiht, gäiht dä Muule oapen er redet unaufhörlich, er hat ständig den Mund geöffnet (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). So genau kanns kinne Lus in de Futt kieken nimm nicht alles so genau (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || mehrf.). Hä gïet de Fuet wäch un schit döä de Rim’m (Rippen) er ist zu gutmütig (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Lek mik in de Fut! laß mich in Ruhe, scher dich fort (Kr. BrilonBri Ri || mehrf.). Do wöll iek doch laiwer mejner Öllsken (Großmutter) en Schiepel Aske in de Fuet blosen sagt man, wenn sich eine Arbeit nicht gelohnt hat (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). De twee Mark sind inne Furt die zwei Mark sind verloren (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb). — Sprichw.: Wä de Fuett utlennt, maut dör de Tänne drieten zu große Gutmütigkeit bringt Schaden (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Wann Kinner driten wellt as groute Lü, dann bierst ear de Fuett (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Wann ’t dat Unglücke well, kann me diän Dumen in diär Fuert afbriäken (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Füer Geld kriätt mä Zucker inne Fott geblosen für Geld ist alles zu haben (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). Me kan de Fuet nit tausluten man muß etwas essen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Dä Muule hölt sou lange as dä Fott (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — Ortsspott: Büste al im Bïeksterhiusen (Bixterhausen) wiän, bǫ de Ruiens met de Fuet blïeket (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HemerHe). — Rätsel: Tien tien Tingerling tröcken an een Töttersack denn Berg herop bis an Föttkes Hus: Hose (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTT-MANN). — 2. Hintern, Gesäß [bes. Münsterl Mark Hellweg Kr. ArnsbergArn Olp]. Ick sin män up mine Futt fallen (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@LangenbergLb). Hei kitt (kriegt) wuot vört Futt (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr). — Phras. Vbdg.: Gespolne Fuet wenn beim Skat beide Parteien 60 Punkte haben (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — Ra.: Fuet an Fuet dicht beieinander (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl || mehrf.). Met bloode Futt nackt (WMWB || mehrf.). Däiens wuad op de Fuet hangen Mädchen gut kleiden (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). De Fott vo’n Tun setten nicht mitmachen wollen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN). De Fuet wīsen höhnend abweisen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor SCHLEEF). Ek trēä di inne Fuet ich veranlasse dich mit groben Mitteln zu etwas (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). De Fuet besain jmdn. verprügeln (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Met de Fuet im Schmoltdüppen fallen reich heiraten (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Sw). So droüge a Sinter Kls sinne Fuet sehr trocken (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Üd || mehrf.). Hei hätt kene Fott in de Buxe er ist sehr mager (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo). Hai es men Kopp un Furt er ist sehr klein, hat kurze Beine (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LehmuferLu || mehrf.). Ain Kopp un Fuet sin eng befreundet sein (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor SCHLEEF). Hä söcht dä Fott un sitt drop er ist zerstreut (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Hä ha ne Folle (Falte) vüär dä Fuott er hat schlecht geschlafen, ist schlecht aufgelegt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp). Hä hett de Fott in de Locht geschlohn er hat Bankrott gemacht (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LindenLi || mehrf.). He lött de Fott dür’t Fenster hangen dass. (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTT-MANN). Dän hiät se in’ne Fott gekniäppen er hat Pech gehabt, ihm ist etwas mißlungen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Wa). Hä gïet (hat) dä Fuott vull er ist betrunken (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp || mehrf.). Sinne Fuet hält Keärmis er bekommt Prügel (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Ugge Füetken hiät ümmetejt (bald) Kiärmisse sagt man zur Androhung einer Strafe (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). He hïet Lack an de Fuott er hat einen schlechten Ruf (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt || mehrf.). Hä hiät iähn de Fuet taudraiget er hat sich entfernt, ist weggelaufen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). Hai küermet op de Furt er kommt ins Gefängnis (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ErgsteEr || mehrf.). Wat hä met de Hänne opbaut, schmitt hä met de Fott wie’er üm er ist sehr ungeschickt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Sai hiet ’n Fuitt ass ’n Achsichsdalerpjärd sie hat einen dicken Hintern (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@SiddinghausenSi || mehrf.). Dei kuiket ne miet de Futt nit an sie kann ihn nicht leiden (Kr. SoestSos Kr. Soest@LüttringenLt). Dat päßt as dä Fott op’m Emmer das paßt überhaupt nicht (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). Do üm pak ek mi nit anne Fuet das ist mir völlig gleichgültig (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl || mehrf.). die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor kaaße drop no Köln rien, dann hesse noch kenne Kreppe (Kerbe) mehr an’ne Fott sagt man von einem stumpfen Messer (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN || ähnl. mehrf.). En Appel un ne Nuott un en Klaps füör de Fuott Antwort auf die Frage, was es zu Weihnachten gibt (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa || mehrf.). Dä Buotter hiät sik d’ Fuot verbrannt die Butter will nicht gerinnen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HohenlimburgHl || mehrf.). — Sprichw.: Wei kein Kopp hiät, hiät ok keine Fut (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@EchthausenEc || mehrf.). Je högger dä Aape stieget, ümsou mäh wieset sä de Fott sagt man zu eingebildeten Personen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Ouk ’nen klauket Hauhn liett es in de Nieteln un verbriennt siek de Fuert (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.). Muorgenstunne hïet Gold in de Muele, üöwwer Blie an de Fuott Aufstehen fällt schwer (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt || mehrf.). De Wind woaiget wuall räoue Backen, obber koaine dicke Füätte (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm || mehrf.). Fuhle Fott, fuhle Fott steht vö negen Uhr nich opp (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LindenLi). Umme ’ne groute Fuert gehöärt ne groute Buxe (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — Sagw.: Reenlechkeit mat sien, saggte de Buersfrau, doa schloug se de Sue in de Miällkammer met’m Rahmlieppel füör de Fuert (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — 3. Schwanzwurzel der Vögel, Bürzel. — Ra.: De Sniute, de gäit di as ’m Ennärke (Enterich) de Fuet du redest ohne Unterbrechung (Kr. IserlohnIsl Dh || mehrf.). — Sprichw.: Fetten Göisen maut mä nich dä Fott schmiärn wer reich ist, braucht kein Geld mehr (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). — 4. weibl. Scheide (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh); weibl. Scham (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh). — 5.1. unteres Ende einer Garbe (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). — 5.2. unteres Ende eines Eis. Unn’n es de Fūt (Kr. IserlohnIsl Is). — 6. Gesäßteil in Kleidungsstücken. Ne ruümlige Fūt (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). — 7. „Dirne“ (Kr. SoestSos SCHMB). ⟨Fut [Münsterl Kr. HerfordHfd Kr. BürenBür Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. SoestSos Kr. ArnsbergArn Mes], Fuet [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. BeckumBek SWestf], Fot [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Enr], Fūt [Isl]. — Genus: f. [verbr.], n. (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr), m. (Kr. BürenBür Gr)⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,944: Futte. — Vgl. auch → Fuᵉtse. Zus.: → Ānd~, Āpen~, Bange~, Bāren~, Bol~, Bul~, Būren~, Dakke~, Damel~, Dral~, Drämmel~, Drō¹ßel~, Drüᵉmel~, Eªndeken~, Eªnderek~, Famel~, Fänter~, Feªge~, Flau~, Flō²~, Fo²le~, Foªrsk~, Frūen~, Gō¹d~ Hange~, Hāsen~, Hō¹ner~, Hunds~, Jole~, Jukkel~, Kakke~, Klauer~, Klawer~, Klei~, Klüngel~, Knīster~, Knotten~, Kobben~, Küᵉder~, Kungel~, Kwabbel~, Kwāter~, Kwatske~, Kwengel~, Kwetske~, Lüchte~, Lūr~, Mats~, Mūl~, Mümmel~, Nāked~, Nausel~, Nīter~, Nunnen~, Pämpel~, Pīlen~, Pimpel~, Pingel~, Plǟster~, Ranter~, Rǟre~, Rutske~, Sāneke~, Saßel~, Ssiᵉgen~, Smand~, Smeªr~, Sokke~, Spits~, Suᵉge~, Swāle~, Swāmel~, Swāter~, Trodel~, Tuᵉtel~, Tuᵉter~, Ūlen~, Wiᵉmel~.
6536 Zeichen · 142 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    futst. F., sw. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    fut , st. F., sw. F. Vw.: s. vut

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    futF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    fut , F. Vw.: s. vut L.: Lü 548b (fut)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    futf.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    fut , f. 1 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch …

  4. modern
    Dialekt
    fut

    Rheinisches Wb. · +3 Parallelbelege

    fut = fort (s. d.).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fut

683 Bildungen · 680 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

fut‑ als Erstglied (30 von 680)

Futa Dschallon

Meyers

Futa Dschallon , franz. Schutzstaat in Nordwestafrika, zur Kolonie Französisch-Guinea (s. d.) gehörig (s. Karte bei »Guinea«), zwischen 12°3…

Futag

RhWB

Fu-tag s. Fu II.

Futage

RhWB

fut·age

Fu-tage -vū·ə.dā:x MGladb-Rheind , Erk-Doveren , Heinsb-Dremmen Lümb Havert Schalbr Pl.: Fastnachtstage.

Futai

Meyers

Futai , Statthalter einer Provinz in China.

Futaille

Meyers

Futaille (franz., spr. fütáj'), Faß, Faßwerk.

Futa, La

Meyers

fut·ala

Futa, La , Paß des etruskischen Apennin in der ital. Provinz Florenz, 903 m hoch, wird von der Straße von Bologna nach Florenz überschritten…

futāne

WWB

fut·ane

futāne Interj. [bes. Mes Bri] Ausruf des Mißfallens, Ekels, der moralischen Entrüstung: pfui.

futat

WWB

futat Ausruf des Mißfallens, Ekels, der moralischen Entrüstung: pfui ( Stf Rh ). ⟨ fu’tat ⟩

Futa Toro

Meyers

Futa Toro , franz. Schutzstaat am linken Ufer des Senegal, von Walo bis Bondu, 350 km lang, mit 172,230 mohammedan. Einwohnern, teils Fulbe,…

¹Futbatse

WWB

¹Fut-batse m. 1. Gesäßhälfte. Dat halwe Joäken sit ek op ǟinem Fuetbatsen af sagt ein Gefängnisinsasse ( Dor Wl ). — 2. Oberschenkel ( Isl Ö…

futbleuer

DWB

futbleuer , m. in Östreich spottname der einwohner der im lande ob der Ens gelegenen stadt Wels, » quippe qui junicibus vulvam palma verbera…

futburger

DWB

fut·burger

futburger , futbürger , m. ehedem zu Straszburg ein bürger der durch verheirathung mit einer Straszburgerin das bürgerrecht der stadt erlang…

futel

DWB

fute , f. , s. fut . futel , f. , s. futtel .

fūtelen

WWB

fut·elen

fūtelen V. [Bri] fīetelen ( Bri Nf ) dass. ¶ Vgl. RHWB 2,342: fauteln. — Vgl. → fūdelen .

futelgeld

DWB

futelgeld , n. , s. futtelgeld . futeln , s. futteln .

Futel I

RhWB

fut·eli

Futel I -ūt- = weiblicher Hund, Dirne s. Fautel;

Futel III

RhWB

Futel III -ūət-, Pl. -tələ Ahrw-Kreuzbg , Rees f.: Kinderschaukel jeder Art.

Futel IV

RhWB

Futel IV -ūt- Dür-Birgel , Bergh-NEmbt (veralt.) ; –- Dür-Dhorn Gey Gürzenich Merode Schlich ; Pl. -ələ f.: vom Baume gefallener u. verfaul…

futeln

RhWB

fut·eln

futeln = betrügen s. fauteln, fuddeln.

futen

AWB

futen Gl 2,20,3 s. fûht(i).

¹Futende

WWB

fut·ende

¹Fut-ende n. [verstr. Mark] unteres Ende (eines Eis, einer Garbe, eines Strohbundes).

futenellen

MeckWB

fut·en·ellen

futenellen coire, doch ablenkend auf den Teig, der bearbeitet wird, bezogen: ick will di futenellen Wo. V. 1, 71 a; aus fütern und pimpernel…

Futepur

Meyers

fut·e·pur

Futepur , ind. Distrikt, s. Fatipur .

Futer

ElsWB

Futer [Fùtər Str. ; Fytər Dü. U. ] ein Fluch. I ch ha be drei Sack voll Nusse n bekomme n vo n dëm Baüm. F.! da s i s t vil! Dü. Du bis t e …

futeral

LDWB1

fut·e·ral

futeral [fu·te·rāl] m. (-ai) Hülse f ., Scheide f. , Etui n. , Hülle f . → lada, scatora, vaina .

Futeri

MeckWB

fut·eri

Futeri f. das Schelten Schw Banzk .

futerieren

MeckWB

futer·ieren

futerieren schelten Kolz 112; Ha Lank ; Wa; abgeschwächt viel reden (1890) Wa. Me. 2, 252.

fut als Zweitglied (3 von 3)

SCHOFUT

BMZ

scho·fut

SCHOFUT stm. uhu. fundgr. 1,389. Frisch 2,230. b. vgl. schafitelîn.

schufut

DWB

schu·fut

schufut , m. 1 1) der uhu, strix bubo, auch schubut Adelung (' in den gemeinen sprecharten '), besonders nd. schûvût, schûvôt Schiller-Lübbe…

stîfût

MNWB

° stîfût , m. , (weibl. Tracht:) Polster, spez. ein unter dem Rock getragener Hüftwulst (Hamburg).