Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
füllhorn n.
füllhorn , n. ein mit früchten, blumen oder anderem erfreuenden oder nützlichen gefülltes gewundenes horn als sinnbild des überflusses, das horn des überflusses, cornu copiae: eines von den ländern, über welche die natur ihr ganzes füllhorn ausgegossen. Wieland 14, 101 ; indess der überflusz auf jede seiner ( Friedrichs II. ) spuren ein ganzes füllhorn leert. Ramler 1, 48 ; indem in milderer herrschaft sich der verschwendrische herbst auf kühleren lüften herabläszt, sein eröffnetes füllhorn über die erde verschüttet, das mit lächelnden früchten und schwellenden trauben gefüllt ist. Zachariä ta…