Feinheit von rd 50 Belegen 16 in Übs, meist aus dem Französ (Diderot, Staël) 1
zu fein 1 (im organ u mineral Bereich) Ober- und Unterkiefer eines Physeters .. Die Zähne sind von einer bewundernswürdigen
F., Symetrie und Schärfe GWBB6,129,16 Merck 17.2.83 GWB49
2,46,17 Externsteine GWBN5
1,469 EntoptFarb Var 2
zu fein 4 a GWBN1,231,2 FlD 576
uö 3
zu fein 5 a
von erlesener Qualität Musselin, Battist, Seide, Schawls und Spitzen wetteiferten an
F., Zierlichkeit und Kostbarkeit GWB20,163,11 Wv I 15 b
bei bildkünstlerischen Arbeiten: Detailgenauigkeit, ausgeprägte Deutlichkeit; vereinzelt auch Grazie, Zartheit einer Haltung, Linie Der Einfall [
Isopis], den Henkel und die Schnauze der Kanne durch Thiere vorzustellen, ist sehr artig .. Die Arbeit aber in
F. und Zierlichkeit geht über alle Begriffe GWB34
1,291,9 ReiseSchweiz 1797 [
antike weibl Bronzestatuette] Der Hals steht mit außerordentlicher Freyheit und
F. auf dem Körper GWBB11,74,6 Meyer 20./22.5.96 GWB47,141,7 Samml 3 A(Wahl 3,343) CarlAug [28.11.22]
uö 4
zu fein 6 daß die Beobachtung und Nachahmung von Licht und Schatten bereits auf einen hohen Grad von
F. und Genauigkeit getrieben war GWBN3,80,26 FlH II Kolorit griechMaler [Meyer] [
für: finesse] GWB40,215,12u15 Staël,Dichtgn
uö 5
zu fein 7, 9, 11 a: kultivierte Lebensart, Takt, Sensibilität, Delikatesse, Zartheit Forderungen der Franzosen [
hinsichtl der Eigenschaften eines ‘geistvollen Mannes’] .. Tiefe, Genie .. Sensibilität, Geschmack .. guter Ton, Hofton .. Grazie, Gefälligkeit ..
F., Brillantes .. Pikantes, Delicates .. Eleganz GWB45,216,12 RamNeffe Anm Voltaire Niemand ist lästiger als ein täppischer Mensch vom Civilstande. Von ihm könnte man die
F. fordern, da er sich mit nichts Rohem zu beschäftigen hat GWB20,260,22 Wv II 5 OttiliensTgb Eckermann .. möchte zwischen Schubarth und Zauper in die Mitte zu stehen kommen; nicht so kräftig und resolut wie jener, nähert er sich diesem durch
F. [> in Klarheit GWBB37,72,3
R] und Zartheit GWBB37,332 Schultz 11.6.23 K GWB21,209,17 Lj II 11 GWB37,338,22 PhysiognFragm
uö als Qualität künstlerischer Darstellung noch eins was man nicht leicht an so einem Werke [
Wielands ‘Oberon’] schäzt weil es so selten ist .. das Gefühl, die Kunst und
F. so vieles wegzulassen GWBB4,260,1 Lavater 24.7.80 Der Polichinelle der Foire hat Kehle, aber keine
F. [
finesse], keine Seele GWB45,141,7 RamNeffe GWB45,77,26 u 94,7 RamNeffe 6
zu fein 8: Raffinesse, Klugheit, List [
Dorn zu Eduard:] Leonore suchte dich durch
F. dahin zu bewegen, daß du [
als erster] den Vorhang zogst .. wollte bloß im Verborgenen dich prüfen GWB9,168,9 Wette 5 GWBPand 235
uö 7
Pl a
Nuancen, feine Unterschiede; komplexere, diffizile Sachverhalte Wir maßen uns nicht an, die durchgängigen F-en alle zu unterscheiden .. aber glauben behaupten zu dürfen, daß unter die .. Personen alle Abstufungen der Sprache vertheilt sind GWB41
1,164,10 Üb:Arnold,Pfingstmontag [1820] weil jeder schon glaubte alle F-en [
finesses] der Kunst einzusehen, sobald er mit den Elementen bekannt war GWB45,202,23 RamNeffe Anm GWB45,282,3 Diderot,Malerei b
Kunstgriffe, Kniffe eine langsame Drehung des ersten Prismas um seine Axe .. eine von den scheinbaren F-en und Accuratessen unseres Experimentators GWBN2,119,19 FlP 202 GWB45,206,7 RamNeffe Anm
Syn zu 3 b
GWB
Akkuratesse zu 4
GWB
Zartheit zu 5
GWB
Delikatesse GWB
Sensibilität GWB
Takt GWB
Zartgefühl GWB
Zartheit zu 6
GWB
Raffinement zu 7 a
GWB
Abstufung(sd) zu 7 b
GWB
Kniff GWB
Kunstgriff GWB
Subtilität GWB
ZierlichkeitRose UnterbergerR. U.