Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
feine f.
feine , f. subtilitas, puritas, nitor, besser, doch ungebräuchlicher als feinheit: die feine des goldes, silbers; die feine halten, sich als fein bewähren: dasz nichts ihm ( gottes worte ) gleicht an leuterung und feine. Opitz ps. 18 ; was nach denselben zeiten der väter heilge schar geschrieben hat der welt, das prüfet ihr durchs wort, ob es die feine helt. Tscherning 357 ; man nennt nun die zahl von tausend umgängen ( um den haspel ) einen schneller, nach deren gewicht die verschiedene feine des garns gerechnet wird. Göthe 23, 55 ; ich bin von schlechter feine, forma mea mediocris est. Stiel…