Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ertoben
ertoben , 1 1) delirare, insanire, ahd. artopên, mhd. ertoben: ich was irtôret und ertobet. Diemer 304, 9 ; diu dës niht tuot diu ertobet. Lanz. 5890 ; mîn lîp von liebe mac ertoben swenne ich daʒ allerbeste wîp sô gar ze guote hœre loben. MS. 1, 78 a ; ich muoʒ ertoben. MSH. 1, 31 b ; Günther was sô sêre erzürnet und ertobt. Nib. 2295, 2 ; dës was ich nâhe in leide ertobet und saʒ aldâ versunnen. tr. kr. 18850 . in diesem sinn ist nhd. ertoben ungewöhnlich und durch das einfache toben, rasen, wüten vertreten, könnte aber leicht wieder eingeführt werden, vgl. ertauben und vertoben . 2 2) refl.…