Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ereilen
ereilen , assequi, mhd. erîlen. 1 1) weidmännisch, wenn die hinterfährte im freien boden und im grase genau in die vorderfährte tritt. das ist ein zeichen des hirsches, denn bei dem thier ( dem weibchen ) greifen die fährten nicht ineinander. Döbel 1, 10 a . liegt hierin nicht eine bestätigung der sp. 106 vorgetragnen etymologie? eilen scheint ursprünglich und eigentlich das ansetzen des fuszes, das einsetzen der fuszsohle in den erdboden, das eindrücken der spur zu bezeichnen. eilen ist gehen, laufen, ereilen ist erlaufen, vestigia premere. übereilen, nach Döbel 7 a , bedeutet über die vorder…