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einnamîg

ahd. bis nhd. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

einnamîg

einnamiAWB adj. ja-St., nur Gl. 4, 211, 6 (Trier
Hs 61 [früher R. III. 13] mfrk. 11./12. Jh.):
‚eindeutig, univocus. Zum Suffix -ja- in Pos-
sessivkomposita vgl. Krahe-Meid, Germ.
Sprachwiss. III § 40). S. ein, namo. – einnamîgAWB
adj., nur bei Notker: ‚gleichnamig‘. S. -îg. –
einnassiAWB f. īn-St. oder n. ja-St., nur Gl.
2, 342, 25 (Clm 6325, 9. Jh. einassi; Kluge,
Nom. Stammbildung3 § 137 nimmt ein altes
Suffix -assu ohne -n- an; doch ist hier wohl
-nn- vereinfacht; s. Wilmanns, Dt. Gr. II
§ 270, 5): ‚Gesamtheit, universitas (ae. ānnes).
Zu ein ‚zusammen‘ s. eindingida. S. -nissi,
-nissa. – einnissaAWB f. ō-St., nur Isid.: ‚Einheit,
unitas
. – einnissiAWB n. ja-St., nur Mons. Frg.(?),
Weiß. Kat., Frk. Taufgel. B: ‚dss.‘. – einnissîAWB f.
īn-St., nur Mons. Frg.(?), Weiß. Kat.: ‚dss.‘. –
einnussaAWB f. ō-St., nur Gl. 1, 650, 6 (Clm 18140,
11. Jh; Clm 22201, 12. Jh.; viell. auch 650, 8
ennusse hierher oder zu einnussi?; s. u.): ‚Ein-
heit, unio
(ae. ānnyss). – einnussiAWB f. īn-St. oder
n. ja-St., nur Gl. 2, 124, 64 f. (Clm 2723, Clm
2732, beide 10. Jh.): ‚Vertrag, contractus. –
einnussidaAWB f. ō-St., nur in Gl. vom 9. Jh. an:
‚Vereinigung, Vertrag, unio, conspiratio, con-
tractus
(mhd. einusside). S. -ida. – Ahd. Wb.
III, 204 ff.
; Splett, Ahd. Wb. I, 173. 175. 656 f.;
Schützeichel4 100; Starck-Wells 122.
1382 Zeichen · 97 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    einnamîgadj.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    einnamîg adj. — Graff II, 1082. ein-namîg: Grdf. Nk 368,16. 22. einen gemeinsamen Namen habend, einnamig , abgegrenzt vo…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    einnamig

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    einnamig , unum gerens nomen.

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Wortbildung

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Zerlegung von einnamig 2 Komponenten

ein+n+amig

einnamig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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APA
Cotta, M. (2026). „einnamig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/einnamig/ewa
MLA
Cotta, Marcel. „einnamig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/einnamig/ewa. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „einnamig". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/einnamig/ewa.
BibTeX
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