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Drau

Lex. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
9 in 7 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Drau

Bd. 5, Sp. 177
Drau (Drave, Drava, im Altertum Dravus), rechter Nebenfluß der Donau, entspringt 1228 m ü. M. am Toblacher Feld im Pustertal in Tirol und durchfließt in östlicher Richtung ein ausgedehntes Längental der Ostalpen (334 km). Bei Innichen (1175 m ü. M.) nimmt sie den größern Sextenbach auf, fließt dann reißend durch die Enge der Lienzer Klause in die Talweitung von Lienz, bis wohin sie auf 1 km Länge 1,2 m Fall hat. Durch die Isel verstärkt, tritt sie bei Oberdrauburg (620 m ü. M.)aus Tirol nach Kärnten über. Mit Glimmerschiefer zur Linken und den Dolomitketten der Karnischen Alpen zur Rechten strömt sie erst in östlicher, von Kleblach bis Sachsenburg in nördlicher, von da bis Villach (508 m ü. M.) in südöstlicher Richtung. Im Klagenfurter Becken wird sie südlich in etwa 7 km Entfernung von der kahlen Wand der Karawanken begleitet und hat hier noch immer ein Gefälle von mehr als 1 m auf 1 km. Bei Unterdrauburg (364 m ü. M.) geht sie nach Steiermark über, fließt zwischen dem Posruck und Bachergebirge hin und tritt bei Marburg (274 m ü. M.), sich nach SO. wendend, in das offene Pettauer Feld. Nach der letzten Talenge bei Friedau an der Grenze Ungarns öffnet sich die Ebene von Warasdin. Die Grenze von Ungarn im N., von Kroatien und Slawonien im S. bildend, zieht die D. nun trägen Laufes, mit mannigfachen Krümmungen und teilweise versumpft, nach SO. und mündet östlich von Essek, wo sie 325 m Breite und 6,5 m Tiefe hat, in die Donau (75 m ü. M.). Ihre gesamte Länge beträgt 749 km. Schiffbar ist sie von Villach an zusammen 610 km weit, wovon 151 km von Barcs an mit Dampfschiffen befahren werden. Nebenflüsse sind links: Isel, Möll, Liefer, Gurk, Lavant, Mur; rechts: Gail, Drann und Bednja.
1710 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Drau

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Drau , Drave, Nebenfluß der Donau, entspringt im Tyrol auf der Toblacher Haide, nimmt Isel, Mur etc. auf, wird bei Villa…

  2. modern
    Dialekt
    drau

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    drau Band 1, Spalte 1,692f.

  3. Spezial
    Drau

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Drau nom. propr. f. ‹topon› Drava.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit drau

123 Bildungen · 122 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

drau‑ als Erstglied (30 von 122)

Drau(b)

BWB

Drau(b) Band 4, Spalte 4,203

Drau(w)span

Idiotikon

Drau(w)span Band 10, Spalte 286 Drau(w)span 10,286

Draube

RhWB

dra·ube

Draube drūf, Pl. -wə Elbf , Ruhr, Dinsl f.: Fassdaube.

Draubert

RhWB

Draubert Mos (Anfang XIX) m.: kleines Schiff, Kahn.

Draubohre

RhWB

Drau-bohre -br f. [n. Saarl-Hüttersd ]: Drill-bohre.

Draubuer

LothWB

drau·buer

Draubuer m. Si. Trauben- od. Brustbohrer. — lux. 69.

drauca

MLW

* drauca , -ae f. lappa — Klette : Anon. herm. p. 103,6 personacia, id est -veca. Recept. Sangall. II 75 sementis de -uca de illo maiore ter…

draucheln

SHW

drauch-eln Band 1, Spalte 1665-1666

drauche

DWB

drauche , f. falle womit man wilde thiere fängt, wolf-, fuchseisen. ahd. drûh f. Graff 5, 254 , mhd. drûche drûch drû f. und m. Ben. 1, 401 …

drauchelig

SHW

drauchelig Band 1, Spalte 1665-1666

Draudel

RhWBN

drau·del

Draudel vereinz. Trier-Pluwig f.: Mundharmonika.

draüen

ElsWB

draüe n , dröüe n [trôjə Hlkr. Co. ; tròjə Co. Ingersh. ; tràijə Bf. ; trœjə Bisch. K. Z. ; tráwə Lützelstn. ; traìjə Hi. Banzenh. ; traìwə …

Drauele

WWB

drau·ele

Drauele f. 1. unbeholfene Person ( Lst Eb ). — 2. alte Frau ( Dor Wl ). ⟨ Draule ⟩

drauelen

WWB

drau·elen

drauelen V. [verstr.] 1. zögerlich sein, trödeln. — 2. langsam und langweilig sprechen. ¶ Vgl. NDSWB 3,483: draueln. — Vgl. → drabbelen , dr…

Draueler

Wander

drau·ler

Draueler He is 'n Draueler 1 . – Eichwald, 361. 1 ) Drauen, drälen, langsam thun, zögern, zaudern. Draueler, Drönpeter = ein langsam, langwe…

drauen

PfWB

drauen , dräuen schw. : ' drohen ', draue (drāuə) [ KU-Schmittw/O Rothsbg Kaulb Kreimb Dietschw ], (drauə) [lothr. SWPf Don-Lenauh], (dr) […

draufbohr

DWB

drauf·bohr

draufbohr , m. der an einem krummem holz oder eisen umgedreht wird, und auf dessen obern theil man mit der brust drückt, auch windelbohrer, …

Draufbohrer

Campe

drauf·bohrer

Х Der Draufbohrer , des — s, d. Mz. w. d. Ez. eine Art Löffelbohrer von mittler Größe; auch ≠ der Trauchbohrer.

Draufgabe

DERW

drauf·gabe

Draufgabe, F., ›Leistung bei Eingehung eines Vertrages die als Zeichen des Ab- schlusses des Vertrages gilt und im Zweifel auf die geschulde…

DRAUFGÄNGER

DWB2

drauf·gaenger

DRAUFGÄNGER m. abl. von draufgehen vb. B. jmd., der verwegen auf ein ziel losgeht: 1896 solch ein .. pudelnärrischer draufgänger, mit der ga…

Ableitungen von drau (1 von 1)

Draue

PfWB

 Draue f. : ' Drohung '. Drauwe, a. 1489, ohne Quellenangabe bei Schandein Sprachsch.; vgl. drauen , Drauwort . a. 1592: Was ich nun in der…