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Drän

ahd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWBN
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5 in 4 Wb.
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Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)

Drän m.

Bd. 8, Sp. 53
WossidiaDrän m.
unterirdischer Abzugskanal (aus Tonröhren) Müll. Reut. 29b.
78 Zeichen · 4 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    drâen

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +1 Parallelbeleg

    drâenAWB sw. v. I, prät. drâta, part. prät. gi- drâ(i)t, nur bei Notker, Williram und in Gl. seit dem 8. Jh.: ‚drehen, t…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Drän

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    Drän, Drain m. ‘Entwässerungsgraben, -röhre’, in der Medizin ‘Röhrchen zum Ableiten oder Absaugen von Flüssigkeiten oder…

  3. modern
    Dialekt
    Dränm.

    Nachträge (Mecklenb.)

    Wossidia Drän m. unterirdischer Abzugskanal (aus Tonröhren) Müll. Reut. 29 b .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit draen

46 Bildungen · 46 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

draen‑ als Erstglied (30 von 46)

Dränag'

MeckWBN

Wossidia MeckWB Dränag' f. Dränage; abweichende Lautung: sei arbeit'ten bi dei Dreinaasch' Wi Wismar@Poel Poel .

Dränage

Pfeifer_etym

draen·age

Drän, Drain m. ‘Entwässerungsgraben, -röhre’, in der Medizin ‘Röhrchen zum Ableiten oder Absaugen von Flüssigkeiten oder Gasen’, Übernahme (…

Dränasche

PfWB

draen·asche

Dränasche f. : 1. 'Entwässerungsgraben', bes. im Wiesengelände, Dränasch (dręˈnāš) [ ZW-Kl'bundb RO-Als FR-Bockh LA-Nußd BZ-Nd'horb ], Drina…

Dräna’sje

WWB

Dräna’sje f. Drenāsche Drainage, Entwässerung ( Dor Wl ).

dränēren

WWB

draen·eren

dränēren V. drainieren, den Boden durch ein System von Gräben und Rohren entwässern. En Stück Land drǟnǟien ( Dor Wl ). ¶ Vgl. NDSWB 3,476: …

Dränge

RhWB

dra·enge

Dränge drę·ŋ. Rip, Nfrk; dra·ŋ. (u. drę·ŋ.ən m.) Gummb-Eckenhg f.: 1. Zwinge, Schraubenzwinge Eup . De Dr. draə sette erzwingen, sich anstre…

Drängelberger

Wander

Drängelberger Er ist, ein Drengelberger. – Frischbier, I, 630. Ein ungestümer Mahner; ferner einer, der sich im Volksgewühl durchdrängt; auc…

DRÄNGELEI

DWB2

drange·lei

DRÄNGELEI f. abl. von drängeln vb. B. gedränge, geschiebe von menschenmengen: 1965 die drängelei beim einsteigen Johnson ansichten 68. 1972 …

drängeln

DWB

drang·eln

drängeln , ein nur im gemeinen leben gebräuchliches iterativum von drängen, in einem haufen menschen, zumal bei einem eingang oder ausgang a…

drängen

DWB

draen·gen

drängen , n. mhd. drangen Ben. 1, 396 a . im eigentlichen und uneigentlichen sinn. das drängen und treiben der menschen. alle zustände der g…

drängend

DWB

drang·end

drängend , adj. und adv. drückend, forttreibend. die drängende gewalt trieb ihn fort. lastende traube stürzt ins behälter drängender ( press…

dränger

DWB

draen·ger

dränger , m. wie bedränger, dringer. 1 1. unterdrücker, der bedrückt, quält, peinigt, afflictor, coactor, executor. drenger dringer Henisch …

drängerei

DWB

drange·rei

drängerei , f. gewaltherschaft. gepriesen sei der wackre schütz, er ist für manches raubthier nütz; sein aug ist hell, sein sinn ist frei, f…

drängerin

DWB

drang·erin

drängerin , f. coactrix, femina angustans Stieler 337 . s. dringerin.

dränglieren

LothWB

drang·lieren

drängliere n [drèlírə, Ptc. gədrèlírt Ri. Rom. ] tr. v. drängen, nötigen.

drängnis

DWB

drang·nis

drängnis , f. wie dringnis, bedrängnis, im 17 ten jahrhundert auch drängnus. darunter wir mögen sicher und frei sein für aller gewalt und dr…

drängung

DWB

drang·ung

drängung , f. wie bedrängung, dringung. gott vergebe dir die drängungen so du mir angethan hast Stieler 338 . drängung coarctatio Steinbach …