Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Dohle f.
Dohle f.
Dohle f. Der Name des schwarzen, taubengroßen Rabenvogels ist onomatopoetischen Ursprungs und nach dem Lockruf des Vogels gebildet. Auszugehen ist von ahd. tāha (8. Jh.), mhd. tāhe. Daneben stehen l-Bildungen wie ahd. tole (Hs. 13. Jh.), tul (Hs. 14. Jh.), mhd. talle, frühnhd. dale, thale, dol(e) und weitere Varianten. Nhd. Dohle (Luther Dole) beruht auf md. tōle, dōle, dōl (15. Jh.). Vgl. (mit grammatischem Wechsel) engl. daw (aus aengl. *dāwe).