Eintrag · Westfälisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
Mittelniederdeutschdodensw. V.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg
doden , sw. V. Vw.: s. dȫden (1)
-
modern
Dialektd²denV.
Westfälisches Wb.
do²den V. 1. dö(d)en töten ( Tek Le ). — 2. döien jagen ( Sos So).
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit doden
220 Bildungen · 214 Erstglied · 2 Zweitglied · 4 Ableitungen
doden‑ als Erstglied (30 von 214)
Dodenacker
MeckWB
Dodenacker m. Friedhof: 'des Totenackers zu St. Gertrud bei Rostock' Nützl. Beitr. 1810, S. 60.
Dō²denammet
WWB
Dō²den-ammet n. Daudenamt Totenmesse ( Bek Al).
Dodenankleedersch
MeckWB
Dodenankleedersch f. Totenkleiderin; sie ging beim Begräbnis mit dem Pägelglas umher und schenkte Branntwein ein Lu Con .
Dō²denanseggen
WWB
Dō²den-an-seggen n. Ansagen eines Todesfalls ( Tek Be).
Dō²denansegger
WWB
Dō²den-an-segger m. [verstr.] Person, die einen Todesfall ansagt und zur Beerdigung einlädt.
Dodenantreckersch
MeckWB
Dodenantreckersch f. wie das Vor. Lu Granz ; Laup.
Dō²denappel
WWB
Dō²den-appel m. Douenäppele (Pl.) Schneebeeren, mit denen man Gräber verziert ( Olp Rh).
dôdenbâre
MNWB
dôdenbâre s. -bȫre, f. , Totenbahre.
Dodenbarg
MeckWB
Dodenbarg m. Totenberg; häufiger FN.; bei Ma Bäbelitz und Schw Gad hat man dort Grabfunde gemacht, vgl. Jb. 9, 356 ; 71, 39; bei Schw Gad ha…
Dō²denbeªden
WWB
Dō²den-beªden n. [verstr.] Dauenbiäen ( Mes Br ) am aufgebahrten Leichnam gemeinsam wachen und beten.
Dō²denbeªrwe
WWB
Dō²den-beªrwe f. [Tek] Doenbiäwe ( Tek Lx ) Totenbahre.
Dodenbedd'
MeckWB
Dodenbedd' n. Totenbett: up 'n Dodenbedd' liggen Wo. Sag. 1, 244; Reut. 6, 58; auch Dodesbedd' Wi. Mnd. dôdenbedde n.
dôdenbedde
MNWB
dôdenbedde , n. , Totenbett.
dôdenbēde
MNWB
dôdenbēde , n. , Totenmesse, Gebet für den Toten.
Dō²denbē¹den
WWB
Dō²den-bē¹den n. Dodenbeen den Todesfall ansagen und alle Dorfbewohner zum Leichenzug bestellen ( Rek Kh).
Dō²denbē¹der
WWB
Dō²den-bē¹der m. Dauenbeer Ansager beim Todesfall ( Bri Br).
dôdenbêⁱn
MNWB
dôdenbêⁱn , n. , Totengebein, -knochen. —
dôdenbê(i)nte
MNWB
dôdenbê(i)nte, n. , Gebein.
Dodenbeleiwung
MeckWB
Dodenbeleiwung f. Totenbeliebung, eig. die Satzung einer Totengilde ( s. Dodengill' ), dann diese Vereinigung selbst: Kühl 335; N. Monschr. …
dôdenbêr
MNWB
dôdenbêr , n. , Leichenschmaus, -trunk.
Dō²denbiddeker
WWB
Dō²den-biddeker m. Doenbiddeker Mann, der den Todesfall ansagt und die Nachbarschaft zur Beerdigung bittet ( Tek Ld).
dôdenbidder
MNWB
dôdenbidder , m. , Leichenbitter; —
dôdenbiddersche
MNWB
dôdenbiddersche .
Dō²denbidderske
WWB
Dō²den-bidderske f. [verstr.] Frau, die den Todesfall ansagt und die Nachbarschaft zur Beerdigung bittet.
Dō²denbiᵉld
WWB
Dō²den-biᵉld n. Totenzettel, Andachtsbildchen für die Totenmesse. — Ra.: He häff de Doodenbellekes a’ fäärig er ist todkrank (WMWB).
Dō²denbiᵉre
WWB
Dō²den-biᵉre f. Douenbiären Schneebeeren, mit denen man Gräber verziert ( Olp Rh).
dō²denblas
WWB
dō²den-blas Adj. sehr bleich ( Rek Hv).
dodenblass
MeckWB
dodenblass Adj. totenblaß Ro Klock ; Wo. Sag. 1, 128.
dodenblattenstill
MeckWB
dodenblattenstill Adj. so windstill, daß sich kein Blatt rührt Wa.
Dodenblaum
MeckWBN
Wossidia MeckWB Dodenblaum f. Ringelblume, calendula officinalis: -blom Dahnke Flora 62 a .
‑doden als Zweitglied (2 von 2)
Ableitungen von doden (4 von 4)
bedoden
MeckWB
bedoden absterben, nachlassen, vom Schmerz einer Wunde: nu bedod't dat Lock all Ro Dierh ..
erdoden
LW
er-doden, töten.
gedoden
LW
ge-doden, töten.
verdoden
MeckWB
verdoden 1. a. Spr. abtöten: 'de doetsunde vordodet in deme mynschen de delaffticheit disser hillighen meinschop' ( Rutze) Schill.Lübb. 5, 3…