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boerde

mnd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB2
Anchors
8 in 7 Wb.
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Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

BÖRDE f

Bd. 5, Sp. 595
DWB2BÖRDE f.  DWB2lehnwort aus mnd. bȫrde. häufig im übergang zum namen oder als bestandteil in landschaftsnamen. DWB2 fruchtbare ebene, landschaft: 1579 es heist aber die bürde auff alt deudsch quasi horreum, das es ein fruchtbar landt von korn ist Entzelt altmärk. chr. 68 B. 1602 anno 44 ohngefehrlich lag des Schnaters garde in der süstischen börde Kirchhof wendunmuth 2,320 LV. 1669 darumb ließ ich mir nur ein schlechtes jägerkleid machen, in demselbigen striche ich bey nacht .. in die soestische böerde Grimmelshausen Simplicissimus 260 Sch. 1704 diese Bardi sollen sich von der gegend ihres fruchtbaren bodens, so man vor zeiten eine börde geheissen, eigentlich die Börder genannt haben Schlöpke chr. Bardewick 35. ⟨1791⟩ güter, welche sein vater außerhalb der börde Corcieres besessen hatte Möser 5,156 A. ⟨1838/9⟩ er schritt schnell über den abhang des berges nach der börde hinunter Immermann 3,213 B. 1896 welcher anderer bauernschlag hier, als in der reichen börde Magdeburgs Grosse ursachen 67. 1949 das regenärmste gebiet Deutschlands ist das östliche vorland des Unterharzes mit der magdeburger börde lehrb. erdkde. Mitteleuropa 159. 1987 dahinter begann die börde, eine ebene landschaft Franke situation 167.Stöwer
1236 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ¹bȫrdef.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    1 bȫrde , bȫrden(e) , f. , Bürde, Beschwer, Beschwerung; Last, Menge, Gewicht (ên b. hows, holtes) (as. burthinnia). bȫr…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bȫrde

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Bȫrde , plur. die -n, am häufigsten in Niedersachsen, ein fruchtbares Getreideland, eine Ebene, vermuthlich von dem …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Börde

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Börde , in Niederdeutschland ein fruchtbarer ebener Landstrich, z. B. die Soester, die Warburger, die Magdeburger B.

  4. modern
    Dialekt
    BördePl.

    Mecklenburgisches Wb.

    Wossidia Börde Pl. -en f. Bürde, Last, a. Spr.: 'dar he van der börde upleggende der Jünger redet' Gry. Paw. Tt 4 b ; 'w…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit boerde

17 Bildungen · 11 Erstglied · 5 Zweitglied · 1 Ableitungen

boerde‑ als Erstglied (11 von 11)

Bördelmaschine

Meyers

bordel·maschine

Bördelmaschine ( Siekenmaschine, Gesimswalzwerk ), Vorrichtung zum Umbiegen (Bördeln) von Rändern an Blecharbeiten oder zur Herstellung von …

Bördeln

Meyers

bord·eln

Bördeln , ursprünglich das rechtwinkelige Ausbiegen eines Blechscheibenrandes mit dem Bördeleisen , einem Werkzeug, das einem aufrecht stehe…

bördeln I

RhWB

bördeln I = einfassen s. Bord II;

bȫrdenholt

MNWB

boerden·holt

bȫrdenholt , n. , Holz, das in Bürden gekauft wird: Bündelholz, Reisig. (bördingholt dasselbe?)

bȫrdevōget

MNWB

boerde·voget

bȫrdevōget , m. , Vogt der Börde, des Distrikts , Vertreter des Gerichtsherrn.

boerde als Zweitglied (5 von 5)

ȫverbȫrde

MNWB

oever·boerde

° ȫverbȫrde , ōver- , f. : Teil eines Bezirks, oft de ȫ. nicht sôwol de borchveste schülle alse de wēderbȫrde dôn (Arch. Nds. 1835, 238).

Ableitungen von boerde (1 von 1)

Gebörde

RhWB

Ge-börde xəbrdə Ruhr n.: Zimmerdecke.