Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
börde f.
börde , f. plaga, tractus fertilis, ein fruchtbarer, ebner landstrich, z. b. die Magdeburger, Soester, Warburger börde; auf der bremischen geest führen dreizehn vogteien den namen börde; güter, welche sein vater auszerhalb der börde Corzieres besessen hatte. Möser verm. schr. 1, 352 . Gerhard von Minden in seinen 1370 gedichteten fabeln braucht den ausdruck borde öfter: de was dar richter in der borde. s. 43 ; mein lif is vaster den iuwe worde, klen ofte grot ei in der borde. s. 47 ; wo vele is richtere in der borde, der islek gerne ein havek worde. s. 48 . borde ist sonst bürde, was getragen …