Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bodensatz m.
bodensatz , m. sedimentum, crassamentum, was sich von einer flüssigkeit auf dem boden ablagert, oft bildlich: das bissel bodensatz meiner jahre. Schiller 183 b ; die kluge wirtschaft des himmels, der auch mit träbern und bodensatz noch creaturen speist. 202 a ; allen diesen entsetzlichen bodensatz des am rande schmeichelnden kelchs habe ich ausgetrunken. Göthe 20, 266 ; gern aber treffend von J. Paul gebraucht: der hypochondrische bodensatz des winters. Fixl. 190; hier ( in reichsstädten ) ists nicht schwer, den bürger als einen groben bodensatz, der im adel schwimmt, niederzuschlagen. Siebenk…