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BIEN

mhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

BMZ
Anchors
17 in 11 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
16
Verweise raus
19

Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

BIEN

Bd. 1, Sp. 85b
BANNE BIEN GEBANNEN banne; befehle unter strafandrohung. Gr. 1,933. Graff 3,124 f. Diefenbach g. wb. 1,298. 299. die dritte pers. des sing. bennet MS. 2,143. b. (bannet MS. 2,68. a. gehört also nicht hierher s. ich bane ). Nach dem gewöhnlichen mhd. sprachgebrauche gieng der ban von der geistlichen gewalt aus Ssp. 3,63,2. diu âht, die auf den ban folgen konnte, von der weltlichen: der ban schadete der seele, nicht dem leibe. Jedoch schließt dieser sprachgebrauch die allgemeinere bedeutung des wortes ban nicht aus.
1. banne. swer bannen wil und bannen sol, der hüete daʒ sîn ban iht sî vleischlîches zornes vol... swer under stôle vluochet schiltet bennet, under helme roubet unde brennet, der wil mit beiden swerten strîten. mac daʒ geschehn in gotes namen, sô darf sich sante Peter schamen, daʒ er des niht enpflac bî sînen zîten MS. 2,143. b. ob si (die pfaffen) die guoten bannen und den übeln singen Walth 11,1. die pfaffen striten sêre. diu swert diu leiten si dernider und griffen zuo der stôle wider: si bienen die si wolten, und niht den si solten Walth. 9,32.
2. befehle unter strafandrohung. dâ wart sêre und vaste genuoc geboten und gebannen, daʒ troj. 118. c. der bâbist bien vride sîme klôstere bewirkte unter strafandrohung friede myst. 1,194,32. — gebannen tage gerichtstage. schwsp. c. 114. gebannen vîrtage gebotene festtage Gr. w. 1,352. vgl. Oberl. 90. Schilter 81.
1393 Zeichen · 54 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BIEN

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    BANNE BIEN GEBANNEN banne; befehle unter strafandrohung. Gr. 1,933. Graff 3,124 f. Diefenbach g. wb. 1,298. 299. die dri…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    bien

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    bien , mhd. praet. von bannen.

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bien

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Bien (franz., spr. bjāng), wohl, gut, sehr, viel; als Substantivum: das Wohl.

  4. modern
    Dialekt
    bi'en

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    bi'e n biegen s. beïen.

  5. Spezial
    bien

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    bien [bięn] m. (-s) Biennium n. , Zeitraum von zwei Jahren → bien nium .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bien

332 Bildungen · 328 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

bien‑ als Erstglied (30 von 328)

Bien(e)

SHW

Bien(e) Band 1, Spalte 827-828

bien als Zweitglied (2 von 2)

Arābien

Adelung

ara·bien

Arābien , Genit. Arabiens, plur. car. der Nahme eines bekannten Landes in Asien. Daher der Araber, des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Ar…

Gollubien

Wander

gollub·ien

Gollubien In Gollubien sönd de Tîn (Zäune) mit Bradworscht verflochte. ( Goldapp. ) – Frischbier 2 , 1330.

Ableitungen von bien (2 von 2)

biene

DWB

biene , f. apis, anderwärts beie sp. 1367, wo die älteren und urverwandten formen angeführt sind. so schön ihrer aller zurückführung auf den…

gebien

DWB

gebien , gebiene , s. gebühne .