Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
betzen
betzen , weidmännisch von dem hirsch, aber dunkler bedeutung: sag an, lieber weidmann, wie viel endahn hat der edle hirsch auf seinem kopf stahn? so oft sich der edle hirsch hat gebetzt und genetzt, so viel end hat der edle hirsch auf seinen kopf gesetzt. weidspr. 14 ; lieber weidmann, sag mir an, wenn der edle hirsch liegt rugen, was thut er vor ein zeichen, wenn er aus seinem raumbett springt mit fugen? das will ich dir wol sagen, ist mir anders recht, so hat er gebetzt und den fusz unten an ins bett gesetzt. weidspr. 21 . Schmeller 1, 228 hat bätzen, batzen, quetschen, drücken.