Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
betäuben
betäuben , exsurdare, obstupefacere, bei Stieler beteuben, mhd. betouben: sît als ungeloubet stêt der walt, wâ nement die vogele dach? dâ sie sint betoubet, dâ nam ich ouch ê den ungemach. MS. 2, 109 b ; nu wil ein ander wolken dik des kleinen liehtes kleinen blik erleschen und betouben unde mich des liehtes rouben. Barl. 346, 3 ; sie ( die worte ) ensal nieman betouben, wand sie wærlich sin alle wâr. pass. K. 105, 52 ; laʒ ot dich nicht betouben der widerwarten hertikeit. 162, 50 . nhd. bald ohne umlaut, bald wie heute mit ihm: sondern ich beteube meinen leib und zeme in ( goth. ak leik mein …