Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
belecken
belecken , lambere, circumlambere, goth. bilaigôn, ἐπιλείχειν : die finger belecken; der bär beleckt seine jungen; heuchler und hunde belecken die teller, jene sind schmeichler und diese sind beller. Logau 1, 10, 45 ; wenn er ein volk anfallt, so durchströmt er die funkelnden augen erst mit blut, und beleckt sich voll gier die dürstenden lefzen mit der gezuckten zunge. Klopstock 7, 25 ; da verrammeln sie sich die gesunde natur mit abgeschmackten conventionen, belecken den schuhputzer, dasz er sie vertrete bei ihro gnaden. Schiller 106 b ; auch die cultur, die alle welt beleckt, hat auf den teu…