Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beiern
beiern , nnl. beijeren, mit dem klöpfel (beijart) an die glocke schlagen, statt sie im schwunge zu läuten. gern wol hört ich vordem, wenn zum morgenden feste der küster beierte. doch nun schallts mir wie todtengeläut von dem kirchthurm. Voss 2, 22 , der in einer anmerkung sagt: 'man läutet, indem man die glocke in vollem schwunge bewegt. man beiert, indem man den rand der ruhenden glocken mit den klöpfeln durch befestigte seile tactmäszig anschlägt.' Mit meinem fusz wars noch lange nicht recht und ich muste bei jahren dran beiern. a. m. im Tock. 179, wie hinken ein clocher, cloper, clopiner is…