Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausklauben
ausklauben , excerpere, mit den fingern aus der schale, aus der erde, aus dem haufen nehmen: erbsen, bohnen ausklauben, käse aus dem topf ausklauben; darumb ausklaubt ich diese guten kes, und hab mich darüber gesetzt. H. Sachs III. 3, 45 a ; gold, erz aus dem boden, aus den halden klauben: gold in blättchen, gold in flittern durch die ritzen seh ich zittern, laszt euch solchen schatz nicht rauben. imsen ( ameisen ) auf! es auszuklauben. Göthe 41, 138 ; das geläuterte gold, das wir aus schutt und grusz der natur nur mühselig ausklaubend als kümmerlichen gewinn eines vergeudeten lebens bedauern …