Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausgeburt
ausgeburt , fetus, gern in üblem sinn: die laune, deren ausgeburt das werk selbst ist, hat ihm auch den namen geschöpft. Wieland 4, ix; o du ausgeburt der hölle. Göthe 1, 239 ; eines werks aber der wahrsten ausgeburt des siebenjährigen krieges musz ich hier vor allen ehrenvoll erwähnen, Minna von Barnhelm. 25, 106; Eros, Amor, Cupido selbst erscheinen als ausgeburten der urzeit, Aphroditen wol zugesellt, aber nicht so nahe verwandt. 39, 288; die centaurin gibt der jüngsten ausgeburt ihres doppelwesens die milch der mutterbrust. 39, 288; da diese schnecken ausgeburten des süszen wassers sind. 4…