Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anspinnen
anspinnen , filum annectere, stamen ordiri, nnl. aanspinnen: die spule ist schon angesponnen, die raupe spinnt sich an, die spinne spann sich an der mauer an. oft figürlich, eine sache, einen liebeshandel, einen betrug anspinnen; nun ist die sach gewonnen, angesponnen durch unser heuchelei. Soltau volksl. 506 ; seinem feind, eh ers wird innen, schand und schaden anzuspinnen. Logau 1, 4, 63 ; bald ward ein wapenrecht mit regeln ausersonnen, das, weil es im gehirn der schwärmer angesponnen. u. s. w. Canitz 141 ; das ganze werk ist vom neide und misgunst angesponnen worden. irrgarten der liebe 25…