Eintrag · Althochdeutsches Wörterbuch
altida st. f.
st. f. — Graff I, 198.
alt-: nom. sg. -ida Gl 1,30,17 (Pa); dat. sg. -ithu 204, 2 (K). — aldidha: nom. sg. Gl 1,30,17 (K). 1) aevum ‘Zeit, Zeitalter, Lebenszeit’ Gl 1,30,17 (Interpr. aetas vel tempus alti edo ciit). 2) Nicht verständlich ist mir die Übersetzung altithu limine Gl 1,204,2, denn die von Schenck, Ker. Gl. S. 13 angesetzte Bedeutung ‘Lebensgrenze’ liegt weder in limen noch in altida. Nach Steinm. (handschr.) ist limine verschrieben für limite, so auch Albers, Abr. z. St. Im Zusammenhang lango a. lankeru enprurdi kitrahtot longo limite longo ordine tracto 204,1—4 wird es wahrscheinlich, daß die Glosse zu Verg., A. ii, 697: tum longo limite sulcus (der Sternschnuppe) dat lucem gehört, vgl. die Interpretamente prolixo ducto, longo ordine CGL iv, 450,29. 255,45.