Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abtrinken
abtrinken , debibere, nnl. afdrinken: den schaum vom wein oben abtrinken; den letzten tropfen vom nagel abtrinken; das glas ist zu voll, du must etwas abtrinken; den wein vom becher abtrinken, austrinken; recht streichmasz wöll wir trinken ab, lang ich dich nit gesehen hab. Schwarzenberg 144, 2 ; nu schenk uns ein den groszen becher, schenk voll, so, ho! ihr liebe freind, ein jeder guter zecher, stecher, so oft als vil buchstaben seind in seines lieben stechblatts namen, hie disen ganz abdrinken soll, ich neunmal, rechnet ihr zusamen: es gilt ganz voll! Weckherlin 528 ; darf ich schon nicht ab…