absolut auch im Superl 1
uneingeschränkt, von keiner Bedingung abhängig, iGz bedingt, relativ denn weil nichts was uns in der Erfahrung erscheint, a. angesprochen und ausgesprochen werden kann, sondern immer noch eine limitirende Bedingung mit sich führt .. so hat auch jeder Versuch .. einen .. Feind bei sich, der dasjenige was der Versuch a potiori ausspricht, begränzt und unsicher macht GWBN4,253,24 FlH VI Delaval alles was er [
Newton] erst in seinen Propositionen a. ausspricht, bedingt er nachher und flüchtet sich entweder in’s Unendliche oder in’s Indiscernible GWBN2,204,1 FlP 440 Man halte dieses a-e nicht im mindesten nur einen Augenblick fest und höre GWBN2,202,19 FlP 434 man gebe nur Acht, wohin diese a-en Assertionen [
Newtons], niemals, im mindesten, sogleich hinauslaufen werden GWBN2,199,19 FlP 421 GWBN2,200,10 FlP 422 ― Alles Eisen ist ein natürlicher Magnet .. Unterschied zwischen der gleichsam a-en Kraft und der bedingten GWBN13,437,12 Natwiss Plp [
Bemerkungen zu Schellings Naturphilosophie] Unbedingtheit der Natur. Das Unbedingte ist das Seyn .. Die Natur wird als schlechthin thätig angesehen Wie erscheint uns dann die Natur. A-e Thätigkeit durch ein unendliches Product darstellbar. Möglichkeit der Darstellung des Unendlichen im Endlichen GWBN11,372,8 Natwiss Plp GWBN3,320,11 FlH V Boyle Das Licht .. als Mittel, durch welches wir die Farben erkennen und hier ist es in seinem höchsten, a-esten Zustande farblos GWBN5
1,83,12 ChromatSätze ― Alles reduciren sie [
die Menschen] zuletzt auf den sogenannten Effect, alles ist relativ, und so wird auch alles relativ, außer dem Unsinn und der Abgeschmacktheit, die denn auch ganz a. regiert GWB23,252,6 Lj VIII 7 vielleicht wäre der König der Narr seines Narren. Übrigens bedenkt, daß in einer so veränderlichen Sache, wie die Sitten sind, nichts a., wesentlich und allgemein wahr [
rien d’absolument .. vrai] oder falsch ist GWB45,88,10 RamNeffe [
über die Zs Le Globe] Der Charakter des Globe als a-er Liberalismus oder theoretischer Radicalismus erkannt GWBTgb 14.2.26 Die Herren Globisten schreiben keine Zeile die nicht politisch wäre .. Sie sind eine gute aber eine gefährliche Gesellschaft .. Sie können und wollen ihre Absicht nicht verläugnen: den a-en Liberalismus allgemein zu verbreiten GWB42
2,486 Plp 1826 A-er Despotism. ohne eigentlich Oberhaupt .. Furcht für nichts. Intrigue und Gewalt. Sucht nach Genuß .. Untergeordneter Despotismus .. Gährung von unten .. Aufgelöste Bande .. Die Masse wird a. Vertreibt die Schwankenden. Erdrückt die Widerstrebenden. Erniedrigt das Hohe GWB10,444,3u17 NatT Schema Warum .. verehrt man den Fürsten, als weil er einen jeden in Thätigkeit setzen .. begünstigen und seiner a-en Gewalt gleichsam theilhaft machen kann? GWB24,100,4 Wj I 6 GWB34
1,249,18 [G/Eckerm] [
vgl auch absolut-monarchisch] Man hält niemanden für einen Gott, als daß man gegen seine Gesetze handeln will; weil man ihn zu betrügen hofft .. weil er .. von seiner Absolutheit so viel nachläßt, daß man auch a. sein kann Gespr(Pollmer 288) Riemer 1.2.08 finden wir einen a-en monstrosen Helden .. Wir können uns die Art von Verehrung, die das Unbedingte in der Erscheinung immer abzwingt, nicht versagen, aber wohlthuend ist er uns so wenig als seine Genossen GWB42
1,252,11 Plp GWB42
2,524,3 Plp “Wir streben nach dem Absoluten | Als nach dem allerhöchsten Guten.” | .. Doch merkt’ ich mir vor andern Dingen: | Wie unbedingt uns zu bedingen | Die a-e Liebe sei GWB3,152 Dem Absolutisten 6
subst Neigung, Freundschaft steigerten sich zu Liebe und Leidenschaft, die, wie alles A-e, was in die bedingte Welt tritt, vielen verderblich zu werden drohte GWB36,391,36 Plp Mir ist .. das A-e meines Charackters sehr zu statten geckommen; ich konnte .. meinen Zweck immer vest halten; trat ich dann mit der Ausführung hervor, so mußte ich unbedingt mit aller Kraft zum Ziele, mochte fallen .. was da wollte Gespr Kanzl Müller 31.3.23[24] [
G üb Tieck als Künstler u seine Art zu urteilen] daß man demjenigen, der alle Menschen beurtheilt, als wenn sie unbedingt wirken könnten, wenn er selbst producirt, diejenigen Bedingungen auch nicht gelten läßt, welche ihn beschränken, sondern gleichfalls, bey Beurtheilung seiner, ein A-es zum Maßstab nimmt GWBB15,292,8 WHumboldt 29.11.01 K ―
bes als philos Begriff [
Schema Idealismus-Dogmatismus. Nach Schelling] Das Ich setzt sich, es wird sich Objeckt. | (Sinnliche Anschauung wo ich das Objeckt nicht producire) | absolut. Bedingungslos | außer Zeit und Raum | aller Empirie widerstrebend GWBN13,456,32 Natwiss Plp 4. A-e reflexion. | Transcendentale [< A-e] Reflexion. Das Ich will sich des Bewußtlosen Producirens bewußt .. 5. A-e Selbstbestimmung. Als Bedingung derselben Intelligenzen. | Selbstbestimmen wo das Subject sich über alles Object erhebt .. 6. Bewußtseyn des a-en Selbstbestimmens. | Selbstbestimmung muß ins Object übergehen .. 7. .. Gedancke und Object sind eines | Freyheit und Nothwendigkeit sind Erscheinungen der a-en Identität. | .. Prästabilirte Harmonie | A-e Identität | [
aufeinander bezogen:] Relative Synthese | A-e Synthese GWBN13,452,1u11u19 u 453,3u6f Natwiss Plp
uö [
Meph:] Ganz resolut und wacker seht ihr aus, | Kommt nur nicht a. nach Haus. | [
Baccalaureus:] .. Bedenkt .. erneuter Zeiten Lauf | Und sparet doppelsinnige Worte GWBFaust II 6736 [
betr Steinwürfe student Landsmannschaften wegen Fichtes Sonntagskollegs] Sie haben also das absolute Ich in großer Verlegenheit gesehen und freylich ist es von den Nicht Ichs, die man doch gesetzt hat, sehr unhöflich durch die Scheiben zu fliegen. Es geht ihm aber wie dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge GWBB10,250,9 Voigt 10.4.95
‘das Absolute’ [
Schema Idealismus-Dogmatismus. Nach Schelling] Idealismus .. Das Sehende ist das A-e | das gesehene ist in so fern begränzt fixirt | unbegrentzte Thätigkeit .. In der intellectuellen Anschauung wird das sehende das Gesehene GWBN13,457,4 Natwiss Plp Vom A-en in theoretischem Sinne wag’ ich nicht zu reden; behaupten aber darf ich: daß wer es in der Erscheinung anerkannt und immer im Auge behalten hat, sehr großen Gewinn davon erfahren wird GWB42
2,142,1 MuR(261) mir scheint nichts nöthiger als äußere sinnliche Anregung, damit ich mich nicht in’s Abstracte oder wohl gar A-e verliere GWBB37,122,20 Schultz 8.7.23 daß durch That, Kunst, Liebe die größten Widersprüche gehoben werden .. Indessen versichern uns die Herren [
zB Steffens] .. daß der Friede Gottes wirklich bey Ihnen eingekehrt .. sey, daß sie A-es und Bedingtes, Nothwendigkeit und Freyheit .. Unendliches, Endliches .. so vereint in sich tragen, daß auch nicht der mindeste Mißklang weiter für sie vernehmlich sey B(GOETHE 27,310) WHumboldt 22.8.06 GWBN11,211,5 AtomismDynamism GWB53,383,27 Plp [
scherzhaft-ironische Anspielung auf Hegel und dessen Philosophie; mit einem Glas, das ein entoptisches Phänomen zeigt] Dem A-en empfielt sich schönstens zu freundlicher Aufnahme das Urphaenomen GWBB34,410 Hegel [21.6.]21 daß wir durch die großen Urworte so leicht und leidlich über den Augenblick hinaus kommen. Das A-e, die moralische Weltordnung, Systole und Diastole! es braucht nicht viel mehr sich zu verständigen. Daß nächste mal .. muß ich dir noch einen Begriff vom Dämonischen geben GWBB29,358 August? 31.3.18 K [
nicht in R übernommen] “Wir streben nach dem A-en | Als nach dem allerhöchsten Guten.” GWB3,152 Dem Absolutisten 1 “Freyheit ist nichts als die Möglichkeit, unter allen Bedingungen das Vernünftige zu thun.” “Das A-e steht noch über dem Vernünftigen. Darum handeln Souverains oft unvernünftig, um sich in der a-en Freyheit zu erhalten.” Gespr Kanzl Müller 20.6.27 Napoleon giebt uns ein Beyspiel, wie gefährlich es sey, sich ins A-e zu erheben und alles der Ausführung einer Idee zu opfern Gespr Eckerm 10.2.30 Die Dichtkunst verlangt im Subject, das sie ausüben soll, eine gewisse gutmüthige, ins Reale verliebte Beschränktheit, hinter welcher das A-e verborgen liegt. Die Forderungen von oben herein zerstören jenen unschuldigen productiven Zustand GWBB15,213,21 Schiller [3. od 4.4.01] ―
iSv für sich, selbständig [
G die Beziehung von Kunst u Gegenstand erörternd] In Hobbema im Paul Veronese, in Rubens erscheint die Selbständigk[ei]t der Kunst — wo der Kunst der Gegenstand gleichgültig wird, sie rein a. [,] der Gegenstand nur der Träger ist — dies ist die höchste Höhe Gespr Boisserée 15.9.15 ―
als Terminus der Farbenlehre Die Wirkung des Lichts auf ungefärbte Wassertropfen, welche sich vor einem dunkeln Grunde befinden, zeigt uns eine Erscheinung von Gelb, Blau und Roth mit verschiedenen Mischungen: ein ungefärbtes prismatisches Glas läßt uns ein ähnliches Phänomen an allen Gegenständen erblicken. Diese Farben welche an der Oberfläche der Körper nicht bleibend sind, sondern nur unter gewissen Umständen gesehen werden, möchte ich absolute Farben nennen GWBN5
1,16,7 BeitrOpt I 26 GWBN5
1,16,10 BeitrOpt I 27 GWBN5
1,45,20 BeitrOpt I 79 2
vollkommen, vollständig [
G referiert FSchlegels Anschauung] Weil das epische Gedicht nicht die dramatische Einheit haben kann, weil man eine solche a-e Einheit in der Ilias und Odyssee nicht gerade nachweisen kann .. so soll das epische Gedicht keine Einheit haben GWBB12,105,13 Schiller 28.4.97 Daß die Natur .. ihre größte Mannichfaltigkeit in die a-este Einheit zusammenschließen müsse, ergibt sich aus dem Begriff eines lebendigen, entschiedenen, von allen andern abgesonderten .. Wesens GWBN8,74,18 Vortr VglAnatomie 2 Staat und Kirche mögen allenfalls Ursache finden, sich für herrschend zu erklären .. aber in den Wissenschaften ist die a-este Freiheit nöthig GWB25
1,270,19 Wj III 14 daß so wenig Nationen überhaupt, besonders keine neuere, Anspruch an a-e [< entschiedene] Originalität machen kann GWB42
2,417,6 Plp geistreiche Heiterkeit .. des Gemüths .. läßt sich nur durch eine a-e moralische Gleichgültigkeit erreichen GWB40,70,9 DramatPreisaufg Schiller erscheint hier .. im a-en Besitz seiner erhabenen Natur .. nichts engt ihn ein Gespr Eckerm 11.9.28 Die a-e Heiterkeit [
des Wetters] möchte uns wohl von dem höchsten Barometerstand Versicherung geben GWBN12,194 Met Plp
uö häufig ‘a-e Einsamkeit (Stille)’ im Wechsel mit Formulierungen wie ‘tiefe Einsamkeit u Stille’, ‘höchste Stille’, ‘völlige Abgesondertheit’, ‘totale (unbedingte) Einsamkeit’; bes in Br aus Jena, Dornburg ua großes Bedürfniß tausend Ideen Raum und Ordnung zu verschaffen, wozu mir nur die Jenaische a-e Stille und Ihre Nähe verhelfen kann GWBB13,95,19 Schiller 17.3.98 GWBB13,102,22 Meyer 23.3.98 Durch meine beinah a-e Einsamkeit .. hatte ich mir den Namen des Eremiten verdient, der sich aber in Zelle und Garten höchst geehrt und erfreut fühlte GWB4,75,14 Erfahrung .. daß ich nur in einer a-en Einsamkeit arbeiten kann, und daß .. schon die .. Gegenwart geliebter .. Personen meine poetische Quellen gänzlich ableitet GWBB12,375,1 Schiller 9.12.97 Der einzelne Künstler kann sich .. nicht isoliren, und doch gehört Einsamkeit dazu um in die Tiefe der Kunst zu dringen .. Freylich keine a-e Einsamkeit, sondern Einsamkeit in einem lebendigen reichen Kunstkreise GWBB14,208,27 WHumboldt 28.10.99 K daß ein Freund aus der a-en Einsamkeit dem Freunde der sich in der entschiedensten Zerstreuung befindet .. Grüße .. zukommen lasse GWBB44,432,2 Soret [Mitte Jul 28] K in der a-esten Einsamkeit GWBB27,124,14 Meyer 29.7.16 K GWBB39,154,1 Riemer 25.3.25
uö ― Zum Sehen wird gefordert: .. Raum, Kein a. leerer GWBN11,227,2 Optik die a. gleiche Höhe der [
Bücher-] Bretter B(SchrGG54,54) Voigt 30.3.98 das Licht .. ist nicht a. [
absolutely] homogen GWBN2,203,7 FlP 439 daß man .. den Hauptgedanken festhalten müsse; das Licht sey a. einfach GWBN5
2,395,19 Fl Plp 3
eine Aussage verstärkend, bekräftigend iSv durchaus, unter allen Umständen, ganz und gar Da wollt er a. den Berlichingen vertagt [
vorgeladen] haben GWB39,48,8 Götz
1 I(~8,49) Der Herr will seinen Bart a. los sein GWB25
1,171,26 Wj III 8 Melina gab dem Grafen in allem Recht .. weil er a. nichts von der Sache verstund GWB52,120,14 ThS V 4 die Causa finalis der Welt und Menschenhändel ist die dramatische Dichtkunst. Denn das Zeug ist sonst a. zu nichts zu brauchen GWBB7,19,21 ChStein 3.3.85 wie nützlich, aber auch wie schwer es mir war, dieses ganze Jahr a. unter fremden Menschen zu leben GWB32,102,16 ItR daß ein Stück wie Cid .. a. sollte für schlecht erklärt werden GWB26,170,14 DuW 3 Das Zeug, worauf gestickt werden soll [
beim Iyrischen Theater], muß weite Fäden haben, und zu einer komischen Oper muß es a. wie Marli gewoben sein GWB32,273,18 ItR
uö Gustav-Adolf Zekert, Johannes Kraus G.-A.
Z./J. K.