Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuweilen adv.
zuweilen , adv. , bezeichnet die einzelnen momente innerhalb eines als dauernd gedachten vergangenen zeitraums, wofür mhd. under wîlen, understunden treffendere ausdrücke waren mhd. wb. 3, 668; Lexer 2, 1777 ; 3, 887. an deren stelle traten zuweilen und bisweilen, als das mhd. adv. wîlen die vorstellung einer längeren dauer in der vergangenheit angenommen hatte, und die beiden worte sind im 16. jh. allgemein bekannt ( s. th. 2, 48) gewesen. unterweilen noch bei Kramer neben zuweilen, schon nicht mehr bei Stieler 2476 ( neben bisweilen und dann und wann), aber noch gelegentlich im 18. jh., z. b…