Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuwachsen v.
zuwachsen , v. die enge verbindung des zu mit dem verb noch nicht mhd., reicher und deutlich seit dem 17. jh. 1 1) im wachsthum sich verschlieszen: iedoch lerent etleich, daz man zuogewahsen flaisch abgesnaiden müg Konrad v. Megenberg buch d. natur 17 Pf.; die wunde wächst zu Frisius 239 a ; Stieler 2405 ; welcher risz hernachmals in der saftzeit mit saffte in der schale wiederum anläuft und zuwächset Göchhausen notabilia venatoris (1741) 167 ; es mag wohl von allen wunden ... die einzige sein, welche nie wieder zuwächst Klinger w. 10, 165 . ähnlich: die augen sind ihm vor fett ... zugewachsen…