Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuruf m.
zuruf , m. , seit dem ende des 17. jh.s. frühe belege A. U. v. Braunschweig Octavia 1, 812 ; Chr. Weise Regnerus 49 Unwerth; polit. redner (1677) 771; Lohenstein Armin. 1 (1689) , 45 b . der selten verwendete, aber nicht vermiedene, wie th. 8, 1393 angegeben wird, vgl. dagegen H. Paul gr. 2, 16 , plur., hiesz früher zurüfe A. H. Francke sonntagspred. (1746) 1, 573 ; neuer büchersaal d. sch. wiss. 2 (1746), 71; Herder 24, 379 S. jetzt nur zurufe. 1 1) der laute ruf, der an jemand gerichtet wird, als die person erreichend von dem dahin gerichteten unterschieden. 1@a a) fast ausschlieszlich von d…