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zinnober

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zinnober m.

Bd. 31, Sp. 1468
zinnober, m. , eine verbindung von quecksilber und schwefel, von schöner hochroter farbe, kommt selten in natürlichem zustande als bergzinnober oder merkurblende vor und wird in der regel aus einer verbindung von quecksilber und schwefel künstlich hergestellt. bereits im altertum bekannt und beliebtes färbmittel. der name geht auf das pers. šängärf 'mennig, zinnober' zurück, woraus griech. τιγγάβαρι und nach umbildung κιννάβαρι; diese letzte form setzt sich im lat. cinnābari, cinnābaris fort, der quelle der romanischen und fast aller übrigen europäischen benennungen: ital. cinabro, span. portug. cinabrio, afranz. cenobre (13. jh.), franz. cinabre (seit dem 14. jh.), rumän. chinovar, engl. cinnabar, mhd. zinober, nhd. zinnober, schwed. cinnober, poln. cynober, tschech. cinobr, serb. cinober; unmittelbar aus dem griech. bulg. russ. kinowar'. im deutschen taucht zinober um 1220 auf (erster beleg bei Heinrich v. d. Türlin krone 420 Scholl) in der afranz. lautform, deren -o- unerklärt ist. die älteren mundartformen (thür. -u- in cinuber (1523/24) Luther 14, 108 W., schles. -ie- in zienober Lohenstein Ibrahim Sultan 332, dies -ie- nach schles. zien 'zinn') sind in den lebenden mundarten dem schriftsprachlichen lautbilde gewichen, nur -w- für -b- ausgenommen. in Nordthüringen ist eine redensart mit dem altertümlichen artikel ein aufgezeichnet worden: rât wî en zinnôber Kleemann Nordthür. 26, rût wî ä zinnôwer Jecht Mansfeld 128a 'ganz, sehr rot'. die früher übliche sprachliche gleichsetzung mit sinopel ist schon teil 10, 1, sp. 1204 zu recht aufgegeben worden. 11) das griech.-lat. cinnabari war anfänglich der name einer roten malerfarbe, die aus dem harzigen saft ostindischer bäume hergestellt wurde; erst Plinius bezeichnet mit cinnabari den mineralischen bergzinnober. zur unterscheidung bediente man sich des zusatzes indisch: κιννάβαρι Ἰνδικόν; nemmet ... indischen cinnobar, ... darausz machet ein salb Sebiz feldbau (1580) 88; wie lange hat man den aus Indien gebrachten zinober zu Rom unter die artzneyen gemischt? Lohenstein Arminius (1689) 1, 106b. bereits im altertum drachenblut, αἷμα δράκοντος, benannt; vgl.: cinnober ist trachen- und elephanten blut vermischt, wann sie mit einander gekempfft haben Alberus dict. (1540) 19b. daher drachenblut und zinnober mehrfach in vocabularien gleichgestellt, s. teil 2, sp. 1322 unter drachenblut 5. den bergzinnober nennen die vocabulare ungenau minium 'mennige, d. i. bleirot': bergzinober minium Dasypodius (1536) 465a; minium minien, bergzinober Frisius dict. (1556) 823a; zinnober cinnabaris ... un mineral croissant en Libye plus rouge que vermeillon, bergzinnober, minien, mening minium, cinnabari naturale Emmelius (1592) 40. seitdem der zinnober auch künstlich hergestellt wurde, wird natürlicher und künstlicher zinnober (minium nativum und factitium) geschieden: cenobrium cynober, eyn rot verwe ghemaket van kuec sulver unde swevele (1502) Diefenbach nov. gl. 84a; minium nativum berckzinober, ... factitium gemachter zinober Martin Ruland lex. alchem. (1612) 68; cinnabaris, cinnabari cinnober, minium nativum berg cinnober Zehner nomencl. (1645) 152; zinnober, m., du cinnabre, cinnabaris, minium factitium Widerhold (1669) 437a; zinober cinnabaris, minium factitium Dentzler clavis ling. lat. (1716) 364a; minium, aliud nativum est bergzinober, aliud factitium gemein zinober, aliud denique adulterinum mennig Corvinus fons lat. (1623) 486; welche (ader) von den alten bald natrlicher zinnaber, bald mennig genandt wird G. Kur probierkunst (1686) 70. ein fehler ist es daher, wenn Meinhardt das fachwort natio in einer Arioststelle mit eigentümlich übersetzt: unter ihr zeigt sich der mund, wie zwischen zwey kleinen thälern, mit seinem eigenthümlichen zinnober bedeckt bei Lessing 9, 123 L.-M. in deutsch-ital. und deutsch-franz. wörterbüchern ist die gleichsetzung mit der scharlachfarbe aus tierischem saft üblich, ital. vermiglio, franz. vermillon, vermeillon. in der fachsprache setzt sich eine scharfe scheidung erst spät durch, vgl.: wie denn die alchimisten ... quecksilber mercurium oder meni geheiszen ... und der quecksilber rote hefen oder cinober minium, daher das deutsche wort mennige bey uns blieben ist, damit man beide das bleyrot und rechten cinober nennet Mathesius Sarepta (1571) 30a; dann keiner kan sagen, dasz rusz unnd kohlen in einem grad standen, oder cinober und mini Paracelsus opera (1616) 2, 155 Huser; zinnober 'ist zweyerley, der gewachsene oder bergzinnober und der durch kunst bereitete. der gewachsene ist ein mineralischer rother stein, der aus schwefel und einem lebendigen mercurio bestehet' Minerophilus bergwerckslex. (1730) 735; ausführlicher Noel Chomel (1750) 8, 2422. grüner zinnober beruht auf chromoxyd. eigenschaften der farbe: schüttgelb und andere von säfften gemachte farben verschwinden gleich, zinober aber, mennig, ... und dergleichen verschwartzen Hohberg georg. cur. (1682) 1, 26; man musz nämlich zu dem rothen viereck ein mit zinnober oder dem besten mennig ... recht satt gefärbtes papier besorgen Göthe II 1, 109 W.; zinnober glänzt am meisten im homogenen rothen licht ebda II 2, 275. 22) als farbe verwendet a) zum malen: zinnober ... sehr geschäzte rote malerfarbe Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 1000; wir müssen mehr kauffen bleyweisz, darzu des mumions ein weng und einen halben vierling meng und auch etwo zwey loth spongrün, auch ein ohl esch, die sey gar schön, sampt zinober und parisrot, dieweil man uns angedingt hat zu mahln die meus mit den ratzen, die ein krieg führn mit den katzen Ayrer dram. 2367 K.; der so häufig gebrauchte zinober trat wohl ursprünglich nicht ganz so hart hervor (auf einem bilde von Rubens) Fr. Schlegel s. w. (1846) 6, 196; ich tadle es indesz nicht, dasz Rubens so gern auch hier seine karnationen durch stark aufgelegten zinnober erhöhet J. G. Forster s. schr. (1843) 3, 56; man sah darauff (auf einem gemälde des Gordianus) ... hundert mit zinnober gefärbte mauritanische strausze H. Meyer gesch. d. bild. künste (1824) 3, 276; auf der bühne vorn (auf gemälden Grecos) herrscht dämmerung, in der jedoch unbegreiflich wie, unerhörte farben erglühen: zinnober, gelber ocker, krapplack Dvořák kunstgesch. als geistesgesch. (1928) 274. b) zum schreiben und für den druck: die apostel und evangelisten sind villeicht so arm gewest, das sie nicht haben kund erzeugen so viel cinober odder bresilien, damit sie hetten an den rand ein hendlin malen und dabey schreiben konnen: hie steht ein wunder Luther 23, 159 W.; man schrieb mit rohr ... und suchte für die verzierten anfangsbuchstaben schönes roth von den griechischen inseln zu bekommen, wenn man sich nicht mit mennige oder spanischem zinnober begnügte G. Freytag ges. w. (1886) 17, 278; mit zinnober ist drüber geschrieben: van unser leuen frowen Adelung magazin (1783) 2, 1, 63; ich will dafür ein acrostichon in gestalt einer lilie, mit dem feinsten zinnober gemahlt verfertigen Petrasch sämtl. lustsp. (1765) 1, 231; dieweil sich dann auch biszher groszer widerwill von wegen der roten titel zugetragen, welche sie ohn das mit groszem kosten von wegen des zinobers, so jetzt so hoch am gelt gestiegen ... zuwege bringen (druckerordnung 1573) Frankf. zunfturk. 1, 145 Bücher-Schm. c) zum anstrich von waffen und als kleiderfarbe: ein sper von zinober rôt vüert er mit wîzer banier Heinrich v. d. Türlin krone 420 Scholl; des schilt erschein gel unde blâ von lâsûr und von zinober Konrad v. Würzburg trojan. krieg 32 721; von samîte was ir kleit, daz under beide und ouch daz ober, noch rœter vil dann ein zinober und ein niuwez lösche ders., Partonopier 8704 B. d) zum schminken: denn was unser mennige und cynober (so man ausz quecksilber macht, damit sich die ROemer anstrichen) betrifft Mathesius Sarepta (1571) 101a; dann es kam gleich ein mahler mit seinem werckzeug daher, nemlich mit minien und zinober zu meinen augliedern Grimmelshausen Simpl. 58 Scholte; sie schmAelert, gleicht, und schwärtzt der augen dnnes haar, die hohe Venusburg; braucht krafftmeel, eyerklaar, zinober, perlenstaub, mit bergrot eingerhret, senff, spieszglasz, weinstein-oel, das zarte haut gebieret Rachel satyr. ged. 28 ndr.; spare deinen zinnober, schon roth über roth! Hippel lebensl. (1778) 1, 478; dasz er (gott) kräuter gegen verdorbene magen, und zinnober zur schminke wachsen lasse Hegel w. (1832) 7, 1, 10; ihr habt vergessen, den zinnober von eurer nase zu wischen G. Keller ges. w. (1889) 1, 404; gassenhure, deren dick aufgetragenes bleiweisz und zinnober man ... erkannt haben müszte Schopenhauer w. 5, 496 Gr.; beschreibung des tätowierens: zeichnet das oberhaupt mit einem in wasser, worin schieszpulver aufgelöset ist, getauchtem stabe die figur, die er zu machen gedenkt; alsdann sticht er mit zehn in zinnober getunkten, in einer kleinen hölzernen form befestigten nadeln die bezeichneten theile Lichtenberg verm. schr. (1800) 5, 143. 33) zusatz zu arzneien und salben, wozu wohl häufiger drachenblut als der mineralische zinnober gebraucht wurde (s. oben 1), sowie zu feuerwerkspulver: (pfirsiche rot zu machen) nimm eyn pfersigstein, setz ihn in den grund, und nach siben tagen nimm ihn wider herausz unnd thu ihn auff, aber er gehet von ihm selbs auff in denen tagen, darnach so thu zinober in die schalen unnd vergrab ihn wider fleiszig M. Herr feldbau (1551) 121b; darzuo bruchten sie (die ärzte) auch ... zinober, menii, corallen, gebrant saltz (gegen die syphilis) Murner bei Hutten opera 5, 408 Böcking; binden die leut ans bett, wickelen sie inn die todenleinlach ..., arssbosselen sie, hinden ein plasen, oben auszlassen, ... coloquint, zinober, turbit, tassia ... aufflegen unnd eingeben Fischart Garg. 254 ndr.; bleiweisz, kalt und trucken im andern, zinober kalt und trucken im dritten (grad) Dryander d. ganzen arzenei gemeiner inhalt (1542) 60a; da thue ich unter ein pfund dieses pulvers, schönes weissen salmiack drey loth, gemeines zinnobers zwey qvintlein, dieses reibe ich wohl untereinander Ettner v. Eiteritz mediz. maulaffe (1719) 133; gegen die askariden (spulwürmer) haben sich ... zinnober und kalomel am besten bewiesen anh. z. allg. dt. bibl. 1/12 (1771) 604; nimb ... zway loth zinober und gallitzenstain Seutter hippiatria (1599) 440; eine truckene salbe zu machen, nimb 2 loth zinnober ... Martin Böhme roszartzney (1618) 70; der satz zum pulver selbst ist auf ein pfund wohlgelAeuterten salpeter, 6 loth kohlen, 4 loth schwefel und ein loth mercurii sublimati oder zinnober Fleming soldat (1726) 74. 44) in vergleichen a) mit der roten farbe anderer minerale: gesublimiert ... wie ein zinober Paracelsus opera (1616) 2, 570 Huser; negst diesen dreyen ertzen, ist ein silber ertz, das ist braunroth, fast dem zinober gleich Ercker beschr. aller min. ertzt (1580) 3b. b) namentlich aber des mundes und der wangen: ich wæn dâ mit man verwe, ez sîge minwe ald zinober, ir under mündel und der ober tragent liehter varwe schîn Reinfried v. Braunschweig 2199 lit. ver.; der zinober seines mundes hat die wollen-lilien-hand so beflekket Ph. Zesen verm. Helikon (1656) 1, 202; zienober krOenet milch auf ihren liebes-ballen (den wangen) Lohenstein Ibrahim Sultan 332; wie kan mein scharlach doch so bel dir gefallen? es sticht zinober ja die andern farben weg; dem purpur bleibet doch der vorzug unter allen Hoffmannswaldau ged. (1727) 2, 56 Neukirch; dann auch der lunge: die lunge ist wie zinnober roth von farbe Fleming teutscher jäger (1719) 163; des herbstlichen laubes: wie wir durch laubes lohenden zinnober ... den und den baum besuchten Stefan George d. siebente ring (1909) 132. 55) seine starke farbwirkung hat zu übertragener verwendung anlasz geboten, a) sowohl in poetischer redeweise, wie in den beiden folgenden belegen: die natürliche farbe eines charakters genügte ihnen nicht; denn diese kann nicht bis zur gallerie hinaufglänzen, und so lieszen sie von dem zinnober der übertreibung die frische blutröthe erst bedecken, dann verderben Börne ges. schr. (1829) 1, 95; purpur und zinober weiset wie es mit der wahrheit steht; wenn der basiliske gleisend aus der falschen schminke kräht Cl. Brentano ges. schr. (1852) 3, 157; als auch als benennung von roten säften, im ersten beispiel noch in verhüllender, ironischer ausdrucksweise für blut: der mahler hatte sich ... müssen mit zu tische setzen, dem war nun angst und bange. was aus dem blutvergieszen werden solte, und ob er nicht auch etwas von cinnober darzu spendieren müste Ch. Weise erznarren 101 ndr.; sodann aber in allgemeinem gebrauch: zinnober, m., 'im vorigen jahrhundert name eines schwarzen doppelbieres, das in Insterburg gebraut und nach auswärts verschickt wurde' Bock bei Frischbier pr. 2, 494a. b) besonders aber als name des rausches; man geht wohl nicht fehl, wenn man das vergleichsmittel in der roten farbe des minerals und der durch den übermäszigen genusz alkoholischer getränke hervorgerufenen gesichtsröte annimmt; das frühe vorkommen bei Abr. a s. Clara kann nicht wohl mit dem gegenwärtigen verbunden sein, da zwischenglieder fehlen; aber neuschöpfung liegt ja nahe; in Berlin tritt das wort an dessen jargonwort zimt (s. oben) heran und in dessen begriffsfeld hinein: der erste, der ein tuml, ein rausch, ein zinober im wein gsoffen, ist Noe gwest Abr. a s. Clara neue predigten 34 lit. ver.; heut will ich mir einen guten zinober ansauffen ders., Judas 3 (1692) 172; sie (die alten leute) kennen den ganzen zimt oder zinnober Imme soldatensprache 13; man kann nicht sagen, dasz die rede ungeteilte freude auslöste ... von Glanz glaubte man das wort: zinnober! zu vernehmen W. Goetz gralswunder (1926) 158; 'umstände, (in leicht abfälligem sinne) festmahl, fest' Berlin. 66) beiname einer märchenfigur E. T. A. Hoffmanns: Klein Zaches, genannt Zinnober s. w. 5, 1 Gr.
13870 Zeichen · 253 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zinnōber

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Zinnōber , des -s, plur. inusit. ein rothes Mineral, welches aus Quecksilber und Schwefel entstehet. Der gewachsene …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zinnober

    Goethe-Wörterbuch

    Zinnober [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Zinnober

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Zinnober , das mit Schwefel verbundene Quecksilber, bekannte schöne rothe Farbe; der natürliche Z. ist nicht ganz rein, …

  4. modern
    Dialekt
    Zinnobern.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Zinnober n. a. Spr. wie im Hd.: cinnabaris 'Zinnober' Chytr. 82.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zinnober

17 Bildungen · 14 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von zinnober 2 Komponenten

zinn+ober

zinnober setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

zinnober‑ als Erstglied (14 von 14)

Zinnoberblume

Campe

zinnober·blume

Die Zinnoberblume , Mz. — n , das Lichtsröschen oder die Jerusalemsblume (Lychnis chalcedonica L .).

zinnoberfarb

DWB

zinnober·farb

-farb , adj. , zinnoberfarben: das blmlein ist an dem obertheil rauch und ist mit der farb abgetheilt, also das es das untertheil ein purpu…

zinnoberfarbe

DWB

zinnober·farbe

-farbe , f. : cinnoberfarb minio colore Hulsius teutsch-ital. (1605) 28 ; zinnoberfarbe cinnabaris ( color ) Stieler stammb. (1691) 433 ; ke…

Zinnoberglanz

Adelung

zinnober·glanz

Der Zinnoberglanz , des -es, plur. inusit. eine Art Zinnobererze, welche die Hände schwarz färbet.

Zinnobermispel

Campe

zinnober·mispel

Die Zinnobermispel , Mz. — n , eine Art zinnoberrother Mispeln in Nordamerika (Mespilus phaenopyrum L .).

Zinnoberröthe

Campe

zinnober·roethe

Die Zinnoberröthe , o. Mz . die Röthe des Zinnobers und eine derselben ähnliche Röthe. S. Zinnoberroth .

zinnoberrot

DWB

zinnober·rot

-rot , adj. , hochrot mit etwas orange, scharlachrot Adelung 2 4, 1721; Behlen forst- u. jagdkde (1840) 6, 537 ; an dem ( schild ) was weder…

Zinnoberroth

Adelung

zinnober·roth

Zinnoberroth , adj. & adv. die lichtrothe, sich ein wenig in das Gelbe ziehende Farbe des Zinnobers habend; scharlachroth.

zinnoberwange

DWB

zinnober·wange

-wange , f. , rote wange: das milchblut der zinnoberwangen Stieler geharnschte Venus 16 ndr.; grübchen in zinnoberwangen, drin die schalkhei…

zinnober als Zweitglied (3 von 3)

Bleyzinnober

Adelung

bley·zinnober

Der Bleyzinnober , des -s, plur. inus. ein Zinnober, welchen man erhält, wenn man Bleybutter destilliret hat, und das Feuer noch einige Stun…

Spießglaszinnober

Adelung

spiessglas·zinnober

Der Spießglaszinnober , des -s, plur. inusit. eben daselbst, eine schwärzliche Masse, welche sich in der Destillation der Spießglasbutter su…