Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
zecken
zecken
zecken Vb. ‘einen leichten Schlag, einen Klaps geben, necken, reizen, ärgern’, reflexiv ‘sich necken, streiten’, landschaftlich auch ‘Zeck, Fangen spielen’ (s. unten), ahd. zeckōn (11. Jh.), mhd. zecken ‘einen leichten Schlag geben, reizen, necken’, zicken ‘stoßen, necken’, nd. ticken ‘leicht anstoßen, antippen’. Nahe stehen mhd. zic ‘leise Berührung, leichter Stoß oder Druck, Neckerei’ und iteratives obsächs. zeckeln ‘schlagend berühren’, schles. zickeln ‘kitzeln’, engl. to tickle ‘kitzeln’ (vgl. nasaliertes gleichbed. aengl. tinclian). Zeck m. n. (berlin.-brandenburg., obsächs.) Nachlaufspiel, bei dem ein Verfolger die bzw. den Ausreißer durch Berührung oder durch leichten Schlag zu erhaschen sucht (18. Jh.); vgl. Einkriegezeck. Daneben auch zeck Interjektion zur Charakterisierung eines plötzlichen, mit einer raschen Bewegung verbundenen leichten Schlages (16. Jh.).