Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zecken verb.
zecken , verb. , 1) aus lautmalender wurzel ( s. die interj. zeck, der zick, zack und zuck nahe stehn ), einen leichten stosz oder schlag geben; ahd. zeckôn verbere pulsare ( Graff 5, 584 ), mhd. zecken, daneben zicken und nd. ticken; ins ital. als azzeccare treffen, überfallen entlehnt; a) im ursp. sinne: ich begunde zecken hin wider mit dem stecken v. d. übeln weibe 561 Haupt; gewöhnlich mit der hand: z. einen zeck geben Bernd Pos. 359 ; einen z. Schmeller 2 2, 1081, wie kinder es im spiel thun; vgl.: nur wie ein kind das andre neckt, kindisch und heidnisch mit ihm zeckt satir. reime von 154…